Sport ist ja so gut für Kinder

Sportliche Betätigung, vor allem zusammen mit anderen, soll ja für fas alles gut sein; Fitness, Koordination, Selbstvertrauen, Sozialverhalten und so weiter. Mit hat es tatsächlich nicht geschadet, mal sehen, wie unsere beiden darauf anschlagen. Ab demnächst gehen sie zweimal in der Woche zum Fußballtraining, zunächst von der Kita aus und noch ohne Spielbetrieb. Wenn das gut klappt und ihnen Spaß macht, würde das nächstes Jahr dann in die G-Jugend des Vereins überleiten, der dieses Kita-Projekt betreibt.

Ihre erste tägliche Dosis Sport holen sie sich ja schon morgens, wenn sie mit dem Fahrrad zur Kita fahren. Auch David hat jetzt den Umstieg auf ein größeres Rad gemacht und da ich zu Fuß nicht mehr hinter herkam und selber Bewegung gebrauchen kann, fahre ich hinterher – ganz vorsichtig und langsam, denn die Gehwegfahrerei anderer Leute geht mir, ehrlich gesagt, ziemlich gegen den Strich.

Die Jungs sind jetzt im letzten Kita-Jahr, gehören also nun zu den Großen. Und während wir noch den Kindergeburtstag nachfeiern müssen, mache ich schon Pläne für meinen eigenen Geburtstag. Was Großes werde ich nicht machen, sondern einfach, was mir gefällt. Und etwa eine Woche später fahren wir eh in die alte Heimat, zur Hochzeit meines Vaters(!), so dass ich auch mit meinen alten Freunden noch mal nachfeiern kann.

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Ein Sausewind auf 18 Zoll

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Der Frühling deutet sich an und damit auch wieder die Fahrrad-Saison. Ab Montag soll es wieder mit dem Rad in die Kita gehen. Alexander war sein Rad schon im Herbst zu klein geworden, deshalb ist er jetzt auf ein größeres Modell umgestiegen. Wider besseren Wissens, aber aus Mangel an praktikablen Alternativen, haben wir in eine Neuanschaffung investiert. Die ersten Fahrversuche waren waren erfolgreich. Ein bisschen fürchte ich, dass er mit den größeren Reifen für mich zu schnell ist, ernüchtert zu Fuß unterwegs bin. Aber er wartet eigentlich recht zuverlässig.
David muss auf den Umstieg noch ein wenig warten, noch kommt er auf einem 18 Zoll-Rad nicht ganz auf den Boden und eine Zwischengröße würde ich gerne vermeiden.

Velothon

Heute ist David zum ersten Mal richtig mit dem Fahhrad in die Kita gefahren. Da musste ich ganz schön flitzen, um mit den beiden mithalten zu können. Bin außer Puste, aber stolz auf unsere kleinen Pedalisten.

So groß, so schnell

Eine Zeitenwende: Heute ist Alexander zum ersten Mal mit dem Fahrrad in die Kita gefahren. Der Kinderwagen hat schon lange ausgedient und beide legen den etwa 1 km langen Weg in etwa der gleichen Zeit zurück, die ich früher zum Schieben brauchte. An der Straße anhalten, Umgang mit Gegenverkehr und das Umfahren der allgegenwärtigen Hundehaufen klappen hinreichend gut. Das war eine gute Vorbereitung, aber ab heute ist alles tendenziell anders: auf dem Rad ist Alexander einfach schneller. Bei den Laufrädern kann ich im flotten Schritt nebenher gehen, beim Fahrrad muss ich schon ein bisschen laufen. Und weil David noch weiter mit dem Laufrad fährt, muss er sich auch mächtig anstrengen dran zu bleiben. Aber heute hat alles sehr gut geklappt und wir werden das jetzt öfter machen; wenn es nach Alexander ginge, dann jeden Tag.

Auch sonst haben sich kleine Veränderungen ergeben.

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Von Gentlemen und kleinen Teufeln

Unsere letzte Meldung ist schon lange her, was aber nicht heißt, dass in der Zwischenzeit nichts passiert ist – im Gegenteil. Nicht alles davon war gut. Der Tod meiner Mutter Ende September hat nicht nur Kraft und gekostet, sondern war für die Kinder auch Anlass zu einer ersten Beschäftigung mit dem Thema Sterben und Tod.

Auch wenn sie das natürlich nicht ganz erfassen können – aber das geht ja nicht nur kleinen Kindern so – war doch deutlich, dass sie sich auf ihre Weise ernsthaft damit beschäftigt haben. Gerade von Alexander kamen viele Fragen, die nicht immer einfach zu beantworten waren, und beide waren in der Zeit nach der Beerdigung sehr kuschelig und suchten mehr als vorher unsere Nähe.

Bedauerlich, aber bemerkenswert ist auch, dass zumindest Alexander die Einsicht gekommen ist, dass auch andere Leute – nämlich Mama und Papa – irgendwann sterben könnten, ohne dass wir das angesprochen haben. Da gab es dann mitunter besorgte Nachfragen nach meinem Alter. Noch konsequenter weitergedacht hat er es zum Glück aber nicht.

Es gibt aber zum Glück auch leichtere Themen.

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