Eile mit Weile

Gestern wieder toll Sachen: alleine gerutscht, alleine geschaukelt und vorher im Restaurant bei Brunchen außerordentlich gut benommen.

Cousine Sophie (3) hat kräftig mitgeholfen, auf die Jungs aufzupassen.

Heute morgen dann die größte Überraschung: Nach dem auf-sich-aufmerksam-machen meckert Alexander nicht pausenlos, bis das Frühstück auf dem Tisch steht, sondern nimmt mein Aufstehen als Zeichen, dass es jetzt losgeht. Er wartet geduldig, bis ich angezogen bin und bleibt ganz gelassen, während ich ihm seine Milch eingieße. Das erste Anzeichen von Geduld, wie prima!

Ansonsten, nicht ganz so neu, aber neulich vergessen:

„Babba“ – Bagger, „Dadda“ – Wasser, rückwärts laufen und das Bobbycar in drei Zügen wenden.

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Schritt für Schritt

Seit unserem viel zu kurzen Urlaub, eigentlich schon seit davor, sind wir alle ein bisschen erkältet, zumindest wir drei Männer. Gesine scheint nicht so betroffen zu sein, aber vielleicht leidet sie einfach stiller. Aber gerade letzte Woche musste pausenlos irgendjemandem die Nase geputzt werden, David und Alexander inhalieren auch wieder zwei- bis dreimal am Tag, mehr oder weniger erfolgreich.

Dementsprechend sind auch unsere Nächte mal wieder recht unruhig, ab irgendwann landen beide Kinder dann wieder bei Mama und Papa im Bett, manchmal sogar die ganze Nacht über. Das kann sehr gemütlich sein, wenn alle ruhig schlafen (ich liege dann gerne ein bisschen wach und höre einfach nur zu), aber wenn die Jungs unruhig sind und mehr Platz in Anspruch nehmen, als eigentlich da ist (unser Bett ist auch nur 1,40 m breit), dann merkt man das am nächsten Tag doch sehr. Ich bin ja auch nicht mehr so jung; immer öfter höre ich beim Arzt, um dieses oder jenes Wehwehchen brauche ich mir keine sorgen zu machen, das sei in meinem Alter ganz normal. Na prima. Gestern fühlte ich mich jedenfalls wie gerädert, nachdem David zwei Stunden lang wach neben mir gelegen hatte und bin erstmals seit Geburt der Kinder morgens einfach liegengeblieben – mit David, der fünf Minuten vorm Weckerklingeln endlich wieder eingeschlafen war. Heute hat auch alles wieder länger gedauert, so dass ich jetzt zwei Tage hintereinander erst um 10:00 ins Büro gekommen bin.

Zu den Verspätungen trägt, neben Verschlafen und dem zeitraubenden Inhalieren, auch das Frühstück bei. In letzter Zeit essen die Kinder ganz gut, aber recht langsam. Morgens kriegen sie ihr Brot schon extra wieder in kleinen Happen und ohne Rinde, brauchen aber doch bis zu einer halben Stunde.

Aber wir lassen uns von all dem nicht den Spaß verderben. Wir hatten ein aufregendes Wochenende mit Massenauflauf (Riesenmarionetten gucken am Brandenburger Tor), einem halbwegs gesittet abgelaufenen Café-Besuch mit Christiane, Andreas und deren noch kleineren Zwillingen und dann der Geburtstagsfeier für unsere Nichte Sophie. Bei der Gelgenheit habe ich dann auch endlich mal meinen neuen Neffen Alexander kennengelernt. Als ich den mal im Arm hatte, konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass unser Alexander und David vor gar nicht allzu langer Zeit ebenso klein waren. Zur Erinnerung:

Nachdem David im Urlaub ein paar erste Schritte gelaufen ist, hat er sich zumindest zu Hause nicht noch einmal daran versucht. Alexander hingegen läuft jetzt immer mehr und immer weiter. Gestern hat er es einmal quer durchs Kinderzimmer geschafft, das waren so gut dreieinhalb Meter. Und er übt auch regelmäßig, es vergeht kein Tag, an dem er nicht kleinere Strecken geht. Zudem kann er jetzt alleine Bobbycar fahren, vorwärts, rückwärts und über Türschwellen hinweg.

In der Kita läuft alles soweit gut, es wird eigentlich gar nicht mehr geweint, wenn ich sie abgebe und meistens müssen sie auch nicht mehr von der Umkleide zum Gruppenraum getragen werden, sondern laufen an der Hand. Heute morgen ist David zum ersten Mal beim Umziehen ausgebüxt, hinter einem der größeren Mädchen her. Noch vor einer Woche waren die beiden zumindest Morgens doch noch eher zurückhaltend und vorsichtig, daher sehe ich das als gutes Zeichen an.

In den nächsten Wochen haben wir wieder mal ein bisschen Besuch von Großeltern und werden dann auch mal einen freien Abend haben.

Testfahrt

Zu ihrem ersten Geburtstag haben David und Alexander von ihren Paten jeweils ein Bobby Car geschenkt bekommen. Bislang fahren wir damit nur drinnen, schließlich kommen die beiden nicht ohne Hilfe voran und wir müsen kräftig schieben. Aber Gesine und ich werden jetzt zumindest teilweise entlastet:

Andersherum klappt das inzwischen auch. Wie man sieht, funktioniert auch das Absteigen schon ganz gut, Raufklettern allerdings noch nicht. Dafür dienen die Wagen auch als Gehhilfe, zumindest Alexander ist am Wochenende einmal aufs Lenkrad gestützt durch den ganzen Flur gelaufen.
Auf diesem Weg noch mal ganz herzlichen Dank für die tollen Bobby Cars.

Seit der Geburtstagsfeier haben wir das Repertoire unserer Spielplatzaktivitäten auch um Rutschen erweitert. Und gestern sind die Jungs, natürlich mit ein bisschen Festhalten, zum ersten Mal alleine die Rutsche runter.