Urlaub

Da sind wir wieder! Ehrlich gesagt natürlich schon seit über einer Woche, aber ich habe mich ein wenig schwergetan, über den Urlaub zu schreiben. Es war nämlich teilweise ganz schön anstrengend. Aber wir haben tolle Ausflüge gemacht, viel Sport und die Kinder haben zum ersten Mal in ihrem Leben richtige Berge gesehen.

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Kurzurlaub

Das letzte Wochenende haben wir um zwei Tage verlängert und sind ans Meer fegahren. Ich selber behaupte ja immer gerne, dass das jetzt so wunderbar neh sei, aber nach Usedom ist es von Berlin doch ein bisschen weiter als von Düsseldorf zur holländischen Küste.

Die Fahrt hat aber gut geklappt, bei der Gelegenheit haben wir auch unsere neuen Kindersitze ausprobiert. Alexander und David sitzen jetzt in Fahrtrichtung und können aus dem Fenster gucken. Auch neu war der Buggy, den wir statt des großen Kinderwagens mitgenommen haben. Obwohl er für mich ein paar Zentimeter zu niedrig ist hat er sich als leicht zu transportierende Alternative bewährt.

Am Strand haben wir vor allem tiefe Löcher gegraben, waren aber auch alle zumindest mit den Füßen im Wasser. David fand es sehr lustig, wenn die Wellen erst Sand über seine Füße spülen und den dann aber auch wieder wegziehen. Und neben der großen Wasserfläche gab es natürlich auch Schiffe zu gucken.

Außerdem hat David, vermutlich ohne es zu merken, etwa einen halben Meter frei laufend zurückgelegt, und das sogar mehrfach. Wir hatten ja immer schon den Verdacht, dass er das kann, sich aber nicht traut.

Fotos gibt es eigentlich nicht, weil wir immer alle Hände voll zu tun hatten. Nur ein Schnappschuss vom Spielplatz mit der Ostsee im Hintergrund und ein paar Bilder von der Rückfahrt findet Ihr bei Flickr.

In alter Frische

Nachdem wir langsam wieder zur Normalform zurückgefunden haben, kann ich ja jetzt endlich mal ein bisschen detaillierter von unserem ersten Urlaub mit Kindern berichten. Na ja, was man halt so Urlaub nennt, denn entspannend war die ganze Sache nicht.

Die Hinfahrt war ok, auf Grund der vielen Pausen haben wir dann aber doch zwölf statt wie geplant zehn Stunden gebraucht. Ohne Kinder ist die Strecke ohne Rasen und bei halbwegs freier Strecke in etwa sechs Stunden machbar.

Die Taufe war sehr schön, eine nette kleine Zeremonie und dann die Feier im kleinen Kreis in der alten Dorfschule. Ein schönes kleines Familienfest mit vier Generationen, lieben Freunden und vielen anderen Kindern. Fotos folgen noch, aber da müssen wir erst mal kräftig vorsortieren, es sind einfach zu viele. Die Matrosenanzüge waren ein echter Hingucker. Die müssen wir dringen noch ein paar Mal anziehen, solange sie noch passen. Mit dem ersten Geburtstag steht ja aber auch schon die nächste, kleinere Feier an.

Den Rest der Woche hatten wir dann auch ein relativ volles Programm. Schließlich wollten wir in der kurzen Zeit möglichst viele unserer Freunde treffen. Für David und Alexander gab es dabei ganz viele Premieren:

.- das erste Mal schaukeln
.- Puky Wutsch fahren (hier fehlen uns leider Fotos)
.- auf einem „Rody“ reiten
.- ein langer Ausflug nur mit Papa (nach Wuppertal)
.- zum ersten Mal im Ausland (Holland)

Alexander hat dann noch eine persönliche Premiere hingelegt und ist zum ersten Mal aufgestanden. Das macht er seitdem schon völlig routiniert und hat auch schon seine ersten Schritte am Geländer entlang getan.

Schaukeln und Wippen gehen wir jetzt auch oft zu Hause. Die Kinder sitzen dabei natürlich bei uns auf dem Schoß, aber so haben wir alle vier Spaß. Abends ist der Spielplatz hinterm Haus fast völlig leer und bietet sich einfach an, wenn man nur ein paar Minuten an die frischen Luft möchte. Wir tragen die Kinder eben auf dem Arm rüber und sind auch bei plötzlichem Regen binnen zwei Minuten weder zu Hause.

Die Rückfahrt aus dem Urlaub war dann nicht so toll, Alexander hat sich gegen Mitternacht kurz vor Hannover kräftig übergeben und die beiden haben danach nur schlecht geschlafen. Danach waren wir dann alle ein paar Tage krank, mit Alexander waren wir am nächsten Tag wegen Fiebers sogar noch im Krankenhaus.

Inzwischen sind wir aber wieder weitestgehend fit und der Alltag ist wieder eingekehrt. Ende des Monats fahren wir dann zu einer Hochzeit nach Dresden, bis dahin haben wir erst mal genug vom Autofahren.