Kindergeburtstag

Wir haben ein paar aufregende und anstrengende Tage hinter uns. Letzte Woche waren wir bei der Hochzeit von Conny und Jérôme in Dresden und am Tag nach unserer Rückkehr stand der erste Geburtstag von David und Alexander an.

Die kurze Reise nach Dresden war schön. Wir waren nicht direkt in der Stadt untergebracht, sondern etwas außerhalb bei Schloss Pillnitz. Dort fand auch die Hochzeitsfeier statt – mit sehr leckerem Essen in einer tollen Umgebung. Gesine hat natürlich direkt erst mal den Park erkundet, und die Jungs genossen den Ausblick aus dem Fenster auf den Parkplatz, wo immer spannende Dinge vor sich gingen; besonders das Leeren des Altpapiercontainers war eine Quelle großen Staunens.

Die Trauung selber fand in Dresden statt und den Weg zurück zum Hotel haben wir auf einem Boot zurückgelegt. Für usere beiden war dies die erste Bootsfahrt, die allerdings keinen allzu großen Eindruck hintelassen zu ahebn scheint. Vor der Rückfahrt nach Berlin haben wir uns dann noch etwa zwei Stunden lang die Dresdener Innenstadt angesehen und beschlossen, noch einmal wiederzukommen, wenn wir nicht mehr an den Kinderwagen und feste Essenszeiten gebunden sind.

Auf der Rückfahrt hat sich Alexander leider wieder übergeben und wir mussten, schon in Berlin, noch mal eine Reinigungspause einlegen.

Unser erster Kindergeburtstag war super. Neben Oma und Opa aus Wuppertal waren auch noch ein paar Feunde, Bekannt und Verwandte aus Berlin da und haben mit uns gefeiert. zunächst hatten wir das geplante Grillen wegen des Wetters abgesagt und stattdessen Waffeln und Brownies aufgetischt, haben uns aber nach dem Besuch auf dem Spielplatz doch noch zum spontanen Grillen im Hof entschieden.

Die Jungs waren ganz begeistert von den tollen Geschenken, die sie bekommen haben. Von den Taufpaten gab es für jeden ein Bobby Car mit Anhänger, damit haben wir direkt mal eine Runde durchs Wohnzimmer gedreht. Dass die beiden großen Spaß hatten, der schon beim Auspacken begann, sieht man auf den Fotos. Aber auch die anderen Geschenke haben große Freude gemacht oder werden sich noch als sehr nützlich erweisen.

Sonst geht es soweit gut, allerdings hat sich das Füttern in den letzten Wochen zum ständigen Kampf gewandelt. Zumindest David muss pausenlos bespaßt werden, um den Mund überhaupt aufzumachen und isst dann doch nicht alles auf. auch Alexander turnt meistens lieber in seinem Hochstuhl herum, als sich aufs Essen zu konzentrieren. Dafür essen beide jetzt auch manchmal ein bisschen Obst und Brot ohne unsere Hilfe (außer natürlich beim anschließenden Saubermachen) und Alexander trinkt auch manchmal ein bisschen Wasser. Die Nachtruhe wird weitestgehend eingehalten und tagsüber meist genug geschlafen.

Außerdem wurden die beiden bei der letzten Routineuntersuchung mal wieder gewogen und gemessen. Alexander brachte es auf 9.060 Gramm, genau ein Kilo mehr als David. Und mit 74 cm war er auch einen Zentimeter größer.

Fotos gibt es wie immer hier.

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In alter Frische

Nachdem wir langsam wieder zur Normalform zurückgefunden haben, kann ich ja jetzt endlich mal ein bisschen detaillierter von unserem ersten Urlaub mit Kindern berichten. Na ja, was man halt so Urlaub nennt, denn entspannend war die ganze Sache nicht.

Die Hinfahrt war ok, auf Grund der vielen Pausen haben wir dann aber doch zwölf statt wie geplant zehn Stunden gebraucht. Ohne Kinder ist die Strecke ohne Rasen und bei halbwegs freier Strecke in etwa sechs Stunden machbar.

Die Taufe war sehr schön, eine nette kleine Zeremonie und dann die Feier im kleinen Kreis in der alten Dorfschule. Ein schönes kleines Familienfest mit vier Generationen, lieben Freunden und vielen anderen Kindern. Fotos folgen noch, aber da müssen wir erst mal kräftig vorsortieren, es sind einfach zu viele. Die Matrosenanzüge waren ein echter Hingucker. Die müssen wir dringen noch ein paar Mal anziehen, solange sie noch passen. Mit dem ersten Geburtstag steht ja aber auch schon die nächste, kleinere Feier an.

Den Rest der Woche hatten wir dann auch ein relativ volles Programm. Schließlich wollten wir in der kurzen Zeit möglichst viele unserer Freunde treffen. Für David und Alexander gab es dabei ganz viele Premieren:

.- das erste Mal schaukeln
.- Puky Wutsch fahren (hier fehlen uns leider Fotos)
.- auf einem „Rody“ reiten
.- ein langer Ausflug nur mit Papa (nach Wuppertal)
.- zum ersten Mal im Ausland (Holland)

Alexander hat dann noch eine persönliche Premiere hingelegt und ist zum ersten Mal aufgestanden. Das macht er seitdem schon völlig routiniert und hat auch schon seine ersten Schritte am Geländer entlang getan.

Schaukeln und Wippen gehen wir jetzt auch oft zu Hause. Die Kinder sitzen dabei natürlich bei uns auf dem Schoß, aber so haben wir alle vier Spaß. Abends ist der Spielplatz hinterm Haus fast völlig leer und bietet sich einfach an, wenn man nur ein paar Minuten an die frischen Luft möchte. Wir tragen die Kinder eben auf dem Arm rüber und sind auch bei plötzlichem Regen binnen zwei Minuten weder zu Hause.

Die Rückfahrt aus dem Urlaub war dann nicht so toll, Alexander hat sich gegen Mitternacht kurz vor Hannover kräftig übergeben und die beiden haben danach nur schlecht geschlafen. Danach waren wir dann alle ein paar Tage krank, mit Alexander waren wir am nächsten Tag wegen Fiebers sogar noch im Krankenhaus.

Inzwischen sind wir aber wieder weitestgehend fit und der Alltag ist wieder eingekehrt. Ende des Monats fahren wir dann zu einer Hochzeit nach Dresden, bis dahin haben wir erst mal genug vom Autofahren.

Ausflug nach Berlin

Neulich, es ist schon ein paar Tage her, nämlich am 1. Weihnachtsfeiertag, haben wir einen schönen kleinen Ausflug gemacht. Wir sind nach Berlin gefahren, das ist schön nah und soll je eine ganz tolle Stadt sein!

Na ja, eigentlich sind wir nur eben zum ersten Mal zusammen ins Stadtzentrum gefahren und noch über den Weihnachtsmarkt gebummelt. Wir kamen uns doch ziemlich wie Touristen vor, auch wenn wir gerade mal 4 U-Bahn-Stationen vom Alexanderplatz wohnen. Aber wann kommt man schon mal dazu, einfach nur die zentrale Prachtstraße seiner Stadt entlangzuschlendern und sich vor den wichtigsten Attraktionen zu fotografieren? Wir selten.

Lustig war es und kalt, aber da der Weihnachtsmarkt noch auf hatte, konnten wir uns anständig aufwärmen. Den Rückweg haben wir dann per Bus zurückgelegt, das ging auch ganz gut.

David und Alexander haben natürlich nicht viel mitbekommen, aber irgendwann dieses Jahr werden sie ja anfangen, sich sitzend herumkutschieren zu lassen.

Ein paar Fotos gibt es hier: http://www.flickr.com/gp/8206789@N06/CDS56h

Das erste Vierteljahr!

David und Alexander sind am letzten Samstag drei Monate alt geworden. Einerseits ist die Zeit unheimlich schnell vergangen, aber gleichzeitig kommt es mir auch so vor, als seien die beiden immer schon dagewesen.

Den Tag haben wir in Schloss Benrath verbracht, wo Gesine natürlich viele Kollegen getroffen hat und wir uns natürlich auch das Schloss noch einmal angesehen haben. Die Kinder hatten wir dabei erstmals in Tragegeräten vor die Brust geschnallt. Das mit den Tragetüchern klappt immer noch nicht (allerdings haben wir auch schon länger nicht mehr geübt), aber zum Glück konnten wir zwei Tragedinger leihen. Zwar wurden die uns nach ein paar Stunden doch recht schwer und unangenehm, es war aber ein schöner Ausflug und auch das Füttern unterwegs hat mal wieder gut geklappt.

Seit dem letzten Update hier haben die beiden natürlich schon total viele tolle neue Sachen gelernt. Fast am wichtigsten ist, wenn es auch nicht sonderlich spektakulär klingt, dass beide jetzt im liegen den Kopf nicht mehr immer zur Seite drehen. Alexander fällt das immer noch etwas schwerer, da er ja einen recht voluminösen Hinterkopf hat, aber David schaut jetzt eigentlich fast immer nach vorn und auch Alexander macht das öfter mal, jedenfalls wenn er wach ist.

Letzte Woche hatten wir auch endlich unseren ersten Impftermin. Allerdings hat wieder nicht alles geklappt und die Impfung gegen den Rotavirus müssen wir jetzt noch nachholen und danach gibt es auch noch eine Auffrischung für die anderen Impfungen.

Das mit dem geregelten Schlafrhythmus klappt jedoch immer noch nicht. Die Zeiten zwischen den Fütterungen schwanken noch immer zwischen längstens sechs und schlimmstenfalls zweieinhalb Stunden. Und gerade als wir meinten, eine kleine Regelmäßigkeit entdeckt zu haben, haben uns die beiden wieder überrascht und alle Erwartungen über den Haufen geworfen. Allerdings gibt es inzwischen eine neue Routine beim Schreien und zetern; während Alexander meist recht ruhig ist, hat David jetzt eine Schreizeit Morgens und eine am Abend.

Zwischendurch hatte David auch mal ein bisschen Fieber. Ob das jetzt noch Nachwirkungen von der Impfung waren oder er sich einfach fiebrig geschrieen hatte, können wir nicht genau sagen, aber zum Glück war es dann auch beide Male schnell wieder vorbei nachdem wir ihm ein Zäpfchen gegeben haben.

Beide lachen aber auch recht viel, was uns natürlich sehr freut. David überraschte mich neulich als er mich mich großen Augen anstrahlte und „Höröhörö“ sagte. Ich kann es kaum erwarten, wenn die beiden wirklich mit dem Brabbeln anfangen, auch wenn es uns dann vielleicht auch ein wenig auf die Nerven gehen wird.

Und Alexander kann jetzt den Schnuller erkennen, entweder am Klappern oder sogar vom angucken. Jedenfalls beginnt er ihn energisch zu fordern, wenn man damit vor seinem Gesicht rumfuchtelt. Bislang musste man dazu immer noch die Lippen berühren.

Außerdem gucken beide uns jetzt hinterher, wenn wir vorbeigehen, und David hat gar scheinbar im Dunkeln auf meine Stimme reagiert und anhand dessen mein Gesicht gesucht.

Beim heutigen Wiegen hatte David erstmals Alexander überholt, mit 4870 zu 4790 Gramm.

Wir sind sehr gespannt, wie es weitergeht und was die beiden als nächstes machen. Morgen gibt es dann auch mal wieder ein paar Neuigkeiten vom Umzug.

Ständig unter Strom und immer unterwegs

Da wir ja nun den Kinderwagen haben, sind wir sehr viel unterwegs. In den letzten drei Tagen gab es jede Menge Action und David und Alexander haben das soweit gut verkraftet. Gestern Abend wurde noch mal kräftig geschrien, aber das ist ja auch nichts Neues; insgesamt ist es aber ein bisschen besser geworden.

Am Donnerstag haben wir jedenfalls ausprobiert, ob wir mit dem Riesenwagen durch die Kasse beim Edeka passen. Der Versuch war erfolgreich und wir die Hauptattraktion im Laden. Am Ende kam auch noch die Verkäuferin aus ihrer Kasse, um mal einen Blick in den Wagen werfen zu können. Aber auf jeden Fall ist gut zu wissen, dass das mit dem Einkaufen da klappt; der PLUS in unserer Nähe scheidet aus (viel zu eng) und der Comet ist auf Dauer zu teuer (hat dafür aber unschlagbar gute Öffnungszeiten, Mo-Sa von 7:00 bis 22:00).

Gestern waren wir dann mit dem Auto (aber ohne Kinderwagen) in Wuppertal und haben meine Eltern und meine Oma besucht – die ist die einzige Lebender aus der Urelterngeneration für die Jungs. Nicht nur war das die bislang längste Autofahrt, sondern die Kinder haben auch erstmals die Stadt verlassen!

Die Krönung war aber uns Ausflug heute Nachmittag, als wir zu viert bei der Hochzeit eines alten Freundes in der Altstadt aufgetaucht sind. Die eigentliche Trauung haben wir verpasst – nicht ganz unabsichtlich, um ehrlich zu sein, da wir nach viel hin und her beschlossen hatten, zusammen mit dem Kinderwagen im Auto zu fahren, statt öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, was mir ermöglicht hätte, etwas länger zu bleiben. Das Manöver ist von der Logistik her durchaus mit der Mondlandung oder der alliierten Landung in der Normandie vergleichbar! Der Kinderwagen passt zusammengelegt auch dann in den Kofferraum, wenn wir zu viert mit im Wagen sitzen – aber es ist Millimeterarbeit. Zudem müssen die Babynauten ja auf Hin- und Rückweg von den Kindersitzen in den Kinderwagen wechseln und andersherum. Außerdem brauchen wir eine gut gefüllte Wickeltasche (mit Windeln, Tüchern, Klamotten zum Wechseln), zwei Flachen mit Wasser (ab und zu trinken die beiden jetzt ein bisschen zwischen den Mahlzeiten), eine Thermoskanne mit warmem, abgekochtem Wasser, mit Pulver gefüllte Fläschchen (tagsüber gibt es meist Fertignahrung), Geschenke für das Brautpaar und für Nicole, die zufällig auch noch Geburtstag hatte, den Fotoapparat und so weiter und so fort. Das ganze bei schwüler Hitze in Schlips und Kragen.

Naja, jedenfalls konnten wir auf dem Weg vom Parkhaus auch direkt das Regenverdeck des Kinderwagens ausprobieren und kamen gerade rechtzeitig zum Kaffee trinken. Zwar konnten wir nicht zum Abendessen bleiben, waren aber doch um einiges länger da, als geplant, und haben sogar eine Fütterungsrunde eingelegt – war für mich etwas unbequem, ging aber vom Trinken her gut; nur das Wickeln haben wir ausfallen lassen, da die Kaffeerunde im Freien stattfand.

So haben die beiden in den letzten Tagen eine ganze Menge neuer Eindrücke sammeln können. Morgen geht es ruhig weiter mit einem kleinen Spaziergang.

Neue Fotos gibt es natürlich auch unter http://www.flickr.com/gp/8206789@N06/jv69jJ (zum Teil von meinen Eltern gemacht).