NBA Playoffs 2013 – Teilnehmerfeld fast komplett

Wie jedes Jahr habe ich im letzten Herbst eine wilde Vorhersage getroffen, welche 16 Teams es in der NBA-Saison 2012/13 in die Playoffs schaffen werden. Im April kommt dann immer der Zeitpunkt, diese Einschätzung zu überprüfen und sich gute Ausreden einfallen zu lassen, wenn es nicht ganz passt.

Das Teilnehmerfeld ist noch nicht ganz komplett. Im Osten ist alles soweit klar, lediglich in der Reihenfolge der Setzliste kann es noch kleinere Verschiebungen geben. Im Westen tobt noch ein heißer Kampf um den letzten Platz zwischen den LA Lakers und den Utah Jazz. Das kann noch bis zum letzten Spieltag am 17. April offen bleiben.

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All Star Voting 2012

Heute habe ich fürs diesjährige NBA Allstar Game gewählt. Die Fans wählen die erste fünf Spieler jedes Teams (Ost gegen West), die Trainer dann den Rest. Und weil man darüber so herrlich streiten kann, hier meine Auswahl mit ein paar Rechtfertigungsversuchen dazu.

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NBA Trade Deadline: Nachlese

Ein paar wilde Tage in der NBA; kurz vor der Trade Deadline, dem letzten Punkt, in der Spieler während der laufenden Saison das Team wechseln können, hat es eine Menge Bewegung gegeben. einige haben bekommen, was sie schon lange wollten, Carmelo Anthony darf nämlich endlich nach New York. Andere, wie Deron Williams und Baron Davis können es noch nicht fassen, dass ihr Team sie eingetauscht hat. So läuft es nämlich im amerikanischen Profi-Sport: Spieler werden üblicherweise nicht gekauft, sondern getauscht. Gegen andere Spieler, gegen Draft-Picks (sehr grob gesagt Auswahlrechte an Nachwuchsspielern) und selten gegen Geld. Überbezahlte Spieler mit auslaufenden Verträgen werden in diesem System, das vor allem durch die vorgegebenen Gehaltsgrenzen entstanden ist, zu begehrenswerten Tauschobjekten. Es folgt ein kurzer Blick auf die Teams, die ich verfolge, und was sich in den letzten Tagen für sie geändert hat.

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Basketball – 22.11.2010

Viel habe ich nicht gesehen und daher auch nicht viel zu schreiben. LA Clippers-Indiana Pacers und New Orleans Hornets-Sacramento Kings waren die einzigen Spiele, die ich in voller Länge gesehen habe und das waren keine guten Partien. Nicht gesehen habe ich die 16 Minuten, in denen die Chicago Bulls sich gegen die Dallas Mavericks dann doch noch zusammengerissen und die Partie gewonnen haben.

Für die Bulls (7-4) und die Lakers (12-2) läuft es gut, übermorgen spielen die beiden erstmals diese Saison gegeneinander. Den Lakers wünsche ich den Sieg, um eine gute Ausgangsposition in den Playoffs zu haben; die Bulls hingegen brauchen jeden Sieg, um überhaupt sicher in die Playoffs zu kommen. Ich glaube, ich bin diese Woche für die Bulls. Vielleicht ist es eh so, dass die Bulls mein Team für die reguläre Saison sind und die Lakers mein Team für die Playoffs. Denn in der Saison sind die Lakers nicht wahnsinnig interessant, während die Bulls in den Playoffs nicht viel zu melden haben werden; klingt nach einem guten Kompromiss.

Dazu gibt es noch eine nette Pseudo-Doku über einen verpatzten Low-Five und seine Ursachen.

Basketball – 8.11.2010

Seitdem ich Basketball gucken kann, komme ich nicht mehr wirklich dazu, darüber zu schreiben. Andererseits rückt auch woanders die Spiel- und Spieler-Berichterstattung wieder so sehr in den Mittelpunkt, dass es weniger verlinkenswerte Artikel gibt – so scheint es jedenfalls.

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Butter bei die Fische – NBA Saison 2010/2011

Morgen geht die neue NBA-Saison los und vielleicht ist Euch beim Lesen hier schon aufgefallen, dass ich mich freue wie Bolle.

30 Teams treten an und wie in der Bundesliga sind ein paar dabei, die man mag, ein paar die man nicht mag und eine ganze Reihe, die einen nicht interessieren. Um hier nicht irgendwann den Verdacht aufkommen zu lassen, ich würde mein Fähnchen in den Wind hängen, gestehe ich jetzt an dieser Stelle meine Liebe zu den LA Lakers und den Chicago Bulls.

Ich kann das nicht näher begründen als dass ich die immer schon gut fand. Die Lakers der Achtziger und die Bulls der Neuziger waren eben die Teams meiner Jugend, als ich selber noch aktiv gespielt habe. Magic Johnson und Michael Jordan waren damals noch aktiv und stellte für mich Basketball in Perfektion dar. Zu keinem anderen Team habe ich eine so lange Beziehung wie zu den beiden. Dass die Lakers im Westen spielen und die Bulls im Osten macht es auch recht einfach, beide zu unterstützen. Seit 1991 standen sich die beiden nicht mehr im Finale gegenüber.

Mit den beiden Teams als persönliche Favoriten kann ich ganz beruhigt in die neue Saison gehen. Die Lakers sind zweifacher Titelverteidiger und haben sich in der spielfreien Zeit leicht verstärkt. Steve Blake, Matt Barnes und Theo Ratliff sind zwar nur Ersatzspieler, aber eben dort lag in der letzten Saison eine der Schwächen. Kobe Bryant, zu dessen überlebensgroßer Persönlichkeit ich ein eher ambivalentes Verhältnis habe, ist nicht mehr der jüngste, aber eben doch auch erst 32 und hoch motiviert. Mit Pau Gasol steht ihm ein weiterer Superstar zur Seite und der Rest des Kaders passt auch soweit. Grund zur Sorge bereiten, wie schon letzte Saison, Center Andrew Bynum (verletzt/in der Reha/generell verletzungsanfällig) und Aufbauspieler Derek Fisher (zu inkonsistent).

Die Bulls waren eins der Überraschungsteams der letzten Saison und gehören zu den Gewinnern der Transferperiode im Sommer. Carlos Boozer stößt zu dem Team um Joakim Noah und Derrick Rose und ich glaube weiter fest daran, dass Luol Deng auf seiner Position zu den besseren Spielern der Liga gehört. Boozer hat sich allerdings bei einem Unfall (oder einer Schlägerei, wenn man den Gerüchten Glauben schenken mag) die Hand verletzt und fällt noch ein paar Wochen aus. Kein guter Start, aber eine positive Saisonbilanz und auch die Teilnahme an den Playoffs scheinen nicht nur möglich, sondern sind zu erwarten.

Da ich ja diese Saison ganz viel Basketball gucken kann (jedenfalls theoretisch, in der Praxis muss ich ja arbeiten und habe Familie), werde ich sicher auch ein Auge auf ein paar mehr Teams werfen. Die New Jersey Nets mag ich seit ihrer starken Zeit Anfang des letzten Jahrzents und warum soll ich mich abwenden, nur weil sie furchtbar spielen und letzte Saison als Fußabtreter der Liga nur 12 von 82 Partien gewonnen haben? Diese Saison wird bestimmt besser, auch wenn die erhofften Verstärkungen nicht geholt wurden. Und wenn nicht, tritt der Gaffer-Effekt ein: man kann einfach nicht weggucken, auch wenn es noch so scheußlich ist.

Aus einem Grund, an den ich mich nicht mehr erinnern kann, mag ich auch die Denver Nuggets. Die dienen diese Saison als Musterbeispiel eines auseinander brechenden Teams: Superstar Carmelo Anthony möchte weg, wichtige Spieler sind im letzten Jahr ihres Vertrags und würden im Falle eines Transfers wohl mitverschoben werden, um den komplizierten Transferregeln gerecht zu werden (maximale Kadergröße, Gehaltsobergrenze). Andere sind verletzt und fallen zum Teil bis Januar aus.

Außerdem freue ich mich auf Oklahoma City Thunder, die zu den aufstrebenden jungen Teams gehören und diese Saison ihre gute Leistung des Vorjahres bestätigen möchten. Ihr schneller, athletisch geprägter Stil lädt zum Zugucken ein und dabei sind die Thunder nicht nur spektakulär, sondern haben auch das Potential, richtig gut zu werden.

Auf die Miami Heat wird diese Saison jeder gucken. Mit LeBron James, Dywane Wade und Chris Bosh haben sich da drei Superstars zusammengetan, die nur durch den Gewinn mindestens einer Meisterschaft innerhalb der nächsten paar Jahre ihre kontroverse Entscheidung, lieber zusammen als gegeneinander spielen zu wollen, rechtfertigen können. Klingt irgendwie blöd, aber tatsächlich wurde ihnen das zum Vorwurf gemacht. Gemischt mit zwei großen Portionen schlechtem Stil wurde daraus das meist gehasste Team im amerikanischen Profisport. Eigentlich haben die Heat keine Wahl: sofort alles gewinnen oder zur Zielscheibe des Spotts einer ganzen Nation werden. Das ist natürlich unfair, aber so ist es eben.

Außerdem: die New York Knicks erreichen diese Saison die Playoffs, da bin ich fast ganz sicher.

Hier noch ein Link für kurzentschlossene: „alles, was man über die Saison wissen muss“ bei SportsIllustrated.com

Basketball Round Up – 23.9.2010

Das Celtics Blog hat eine Sammlung von Previews auf die Atlantic Division. Empfohlen: Bandwagon Knick über die New York Knicks, Nets Are Sorching wagt einen Ausblick auf die komplett umgebauten New Jersey Nets, und natürlich das Celtics Blog selbst über – klar, die Celtics!

Derzeit werden die Teams der Pacific Division unter die Lupe genommen; eine Liste werde ich wohl nächste Woche posten, hier aber schon mal zwei Previews für die Lakers, auf Silver Screen and Roll und auf Forum Blue and Gold, zwei Lakers Blogs.

Abseits der Previews gibt es bei Land O´Lakers eine Vorschau auf das bald beginnende Trainingscamp der Lakers.

Die Trade-Gerüchte um Carmelo Anthony gehen weiter, wie das halt so ist, wenn gerade mal nicht wirklich viel los ist. Die Bulls scheinen aber aus dem Rennen zu sein schreibt nicht nur Ken Berger auf CBSSports.com, weil sie Joakim Noah nicht aufgeben wollen. True Hoop listet trotzdem noch einmal die Vor- und Nachteile eines solchen Deals auf (nur aus Sicht Chicagos, da die Vorteile für Denver zu offensichtlich sind). Auch bei Chicago Bulls Confidential drehen sich diverse Posts um dieses Thema und trotz des speziellen Blickwinkels gibt es hier eine gute Situationsanalyse zu diesem nicht-Drama. Das alles, weiß auch die New York Times, ist natürlich gut für die Nets, aber wie immer träumen auch die Knicks noch weiter, wenn es eigentlich nichts zu träumen gibt. Und True Hoops weiß dann am späten Mittwoch Abend, dass die Nets sich tatsächlich sehr ins Zeug legen.

Viele Gerüchte, viel Spekulation. Zeit, dass wieder Ball gespielt wird.

Basketball Round Up – 17.9.2010

Pünklich zum Wochenende für Euch zusammengestellt: Die interessantesten Basketball Stories der letzten Woche.

Sowohl Chicago Bulls Confidential als auch By The Horns beschäftigen sich unter anderem mit möglichen Trades, die Carmelo Anthony zu den Bulls bringen könnten und der Frage, was man bereit sei, dafür aufzugeben. Ob ein Wechsel zum Saisonbeginn überhaupt stattfindet, steht weiter in den Sternen, sagt auch Kelly Dwyer von Ball Don’t Lie.

The Association hat einen Artikel über Lakers-Neuzugang Matt Barnes, der in L.A. direkt für Negativschlagzeilen gesorgt hat.

True Hoop stellt ein paar (genauer: 14) NBA-bezogene WM-Betrachtungen an. Forum Blue and Gold ebenfalls. Natürlich noch mehr Nachlese zur WM z.B. bei Sports Illustrated mit Gewinnern und Verlierern und einem langen Artikel von Jack McCallum.

Hoops Addict beginnt eine Runde von Vorschauen auf die neue Saison, zuerst über die Atlantic Division.

Land O’Lakers glaubt fest daran, dass die Lakers auch nächste Saison das Endspiel erreichen und präsentiert schon mal Expertenmeinungen zu den möglichen Finalgegnern.