The Future is Now!

2012! Unglaublich, eine Jahreszahl wie aus einem Science Fiction Film. Und wir sind, wenn auch noch nicht mittendrin, dann doch wenigstens dabei.

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Hallo 2010

Nun haben wir unser erstes Jahr in Berlin hinter uns, und nachdem wir alle der Reihe nach immer wieder krank waren, sind wir alle rechtzeitig zu den Feiertagen hinreichend fit geworden, um schön zusammen feiern zu können.

Heiligabend haben wir im Kreise der Berliner Familie plus Gesines Eltern verbracht und an den beiden weiteren Feiertagen haben wir uns zu viert eine schöne Zeit gemacht, mit Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und im Zoo (West).

Dort haben wir dann erstmals für die Kinder keine Gläschen warm machen lassen, sondern einfach mal was von der Karte bestellt, Bratkartoffeln mit Speck gab es. Und um die Sache abzurunden, wurde auch zum ersten Mal mit Gabel gegessen.

Auch sonst gibt es natürlich von den Kindern viel Neues. Beide brabbeln in einem fort, ganze Sätze und kurze Geschichten, von denen wir aber nichts verstehen. Ein paar neue Wörter sind hinzugekommen, andere aber auch schon wieder verschwunden. Was uns erstaunt ist der große passive Wortschatz, den wir anhand der vielen neuen Bilderbücher üben und erweitern. Aber nicht nur viele Wörter verstehen sie, sondern auch immer mehr ganze Sätze wie „Bring das mal bitte wieder dahin, wo Du es her hast“ oder „Gib das mal bitte der Mama“. Das Laufen geht auch immer besser und die beiden haben zusammen viel Spaß und bringen sich gegenseitig und uns Eltern ständig zum Lachen.

Die Jungs haben auch angefangen, aus Bechern zu trinken, aber das gibt doch noch oft Schweinereien, weitere Übung ist hier noch notwendig.

Wir freuen uns jetzt jedenfalls auf ein neues Jahr mit David und Alexander in Berlin und wünschen Euch allen alles Gute in 2010!

Mittagszeit ist Breizeit

Zu Weihnachten haben wir angefangen, eine der Milchmahlzeiten für die Jungs jetzt mit Brei zu ergänzen. Ganz langfristig möchten wir natürlich die Ernährung fast komplett umstellen, fürs erste aber mal ein oder zwei Mahlzeiten am Tag. Das Ergebnis war relativ vorhersehbar. Alexander lässt es sich schmecken und macht brav ein ganzes Gläschen leer, wenn man mit dem Löfel kommt, geht der Mund auf und das meiste bleibt auch drin. David verzieht beim Anblick des Löffels das Gesicht, saut sich dreimal so stark ein wie sein Bruder und isst dabei trotzdem nur zwei Löffelchen voll. Wirklich Spaß macht es weder ihm noch uns, aber das wird schon noch.


Als erstes Weihnachsgeschen haben die Jungs einen Spielebogen bekommen, unter dem sie sich ausbreiten und an den verschiedenen herunterhängenden Elementen herumspielen können. Das hatte bei Gesines alter Bekannten Susanne, die etwa zeitgleich auch Zwillinge bekommen hat, prima geklappt, aber nur kurz nachdem wir unseren Bogen zusammengebaut hatten, wurde klar, dass nicht beide gleichzeitig damit spielen können; Alexander findet mehr Spaß daran, das Gerüst hin und her zu schieben und anzuheben, um an den Stelfüßen nuckeln zu können, als an den Figuren. Dass David dabei manchmal im Weg liegt und das ganze Ding ständig vor den Kopf gehauen bekommt, stört ihn wenig.


An Heiligabend haben wir schön mit der Familie im Prenzlberg gefeiert und am 2. Feiertag kam dann ein Revanchebesuch. Am Tag dazwischen haben wir einen Ausflug gemacht, aber davon erzähle ich ein anderes Mal.

Ansonsten war ich ein bisschen krank und hoffe, dass ich die Kinder nicht angesteckt habe. Aber da ich zwei Tage lang ausgefallen bin, sind wir auch mit dem auspacken nicht viel weitergekommen.