Neues aus Berlin

Dem Titel zum Trotz fange ich mit einem Düsseldorfer Thema an: es war super, bei der Familie zu sein, den Kindern geht es besser und die Zeit war viel zu kurz. Entgegen dem ursprünglichen Plan bin ich doch schon Sonntag früh wieder nach Berlin gefahren (also von zu Hause nach Hause), um noch zwei Wohnungsbesichtigungen mitmachen zu können.

Jetzt aber: Berlin!

Die erste Woche habe ich gut rumbekommen und mich schon halbwegs eingelebt. Zur Zeit wohne ich auf etwa 22qm in einer Dreier-WG, in welcher ich den dritten Bewohner allerdings noch nicht zu Gesicht bekommen habe; der macht es andersherum wie ich und ist unter der Woche in Zürich und kommt nur manchmal am Wochenende hierher. Mein verbleibender Mitbewohner Wolf ist ein netter Kerl, der sogar halbwegs in der gleichen Branche arbeitet wie ich, mit ähnlich distanziertem Blick auf das Innenleben der Marketingwelt, mit der man halt da doch immer zu tun hat. Alles in allem also sehr erfrischend und man hat auch Themen außer Haushalt oder Berlin.

Noch mal in einer WG zu wohnen war ganz sicher nicht in meinem Lebensentwurf vorgesehen, aber ich habe mich doch recht schnell mit der neuen Situation vertraut gemacht und heute hier die Mülltrennung eingeführt.
Überhaupt hat Berlin mich ziemlich schnell aufgesogen und ich entwickele bereits Alltagsroutinen, was natürlich davon begünstigt wird, dass ich tagsüber eh ins Büro muss und die Abende mit Wohnungsbesichtigungen verbringe (bislang kein Tag ohne!). Etwas zu kurz kommt das sparsame Leben, seitdem ich hier bin habe ich eigentlich nur auswärts gegessen oder mir was ins Haus geholt. Auf Dauer geht das natürlich nicht, aber für eine Person zu kochen ist auch albern (Wolf ernährt sich scheinbar ausschließlich von Joghurt und Brotkruste). Zudem ist die Auswahl hier in der Nähe einfach sehr verführerisch – die gastronomisch gut bediente Kastanienallee ist um die Ecke und am Zionskirchplatz selbst gibt es auch noch jede Menge Läden zum ausprobieren.

Die Arbeit lässt sich gut an. Erste kleine Aufgaben (nach dem Meeting meinen Schreibtisch wiederfinden oder Morgens die Kaffeemaschine einschalten) habe ich bereits gemeistert und schreibe ansonsten momentan vor allem kräftig technische oder funktionale Anforderungen für Software, aber morgen steht erster telefonischer Kundenkontakt an – das heißt auch, dass ich mich erstmals mit dem neuen Firmennamen am Telefon vorstellen muss. Nach den ganzen Umbenennungen, die ich bei Satama/NeoMotion/Trainers‘ House/tro/OWD mitgemacht habe, habe ich aber darin eine gewisse Übung. Und wenn ich jeden Tag einen neuen Namen lerne, kenne ich irgendwann im Januar alle Kollegen. Ungewohnt ist, dass ich hier „Olli“ gerufen werde. Stört mich nicht wirklich (auch wenn Olli für mich jemand anderes ist), aber im Zweifelsfall fühle ich mich halt nicht angesprochen.

Der Weg zur Arbeit dauert zu Fuß etwa 15 Minuten und mit dem Fahrad kann ich das natürlich noch abkürzen, was sich aber schon nicht mehr wirklich lohnt, zumal ich unterwegs immer noch beim Bäcker (Morgens) oder im Supermarkt (Abends) vorbeigehe. Bequem ist es aber schon und es wäre natürlich von Vorteil, auch von der neuen Wohnung aus nicht viel länger zu brauchen.

Die Wohnungssuche läuft, wie schon erwähnt, auf Hochtouren, Bewerbungen, geschweige denn aussichtsreiche, kommen aber nur wenige dabei raus. Die Ansprüche sind halt hoch, die Konkurrenz groß und das Budget begrenzt. Trotzdem bin ich halbwegs optimistisch, bald etwas schönes zu finden und die Familie noch im November hierhin zu kriegen.
Bislang krassestes Erlebnis war eine Besichtigung am Sonntag, bei der mindestens 60 Leute vor der Tür standen, häufig in kleinen Gruppen mit der offensichtlichen Absicht, eine WG zu gründen. Die Wohnung war allerdings in einem so erbärmlichen Zustand, dass ich beschlossen habe, gar nicht mit all denen konkurrieren zu wollen; wie da überhaupt bis zum 1.11. Ordnung geschaffen werden soll, war mir ein Rätsel.

Morgen Abend habe ich jedenfalls wieder zwei Termine und bin sehr gespannt. Heute war auch schon eine schöne Wohnung dabei, wegen der ich morgen noch ein bisschen telefonieren werde, wenn ich Zeit habe.

Schön wäre auch eine Wohnung hier wo ich jetzt wohne – nah bei der Arbeit, kinderfreundlich, schöne Berliner Altbauten, gut Anbindung, viel los und trotzdem ruhig. Na ja, vielleicht ergibt sich ja auch in dieser Ecke noch was.

Abends weg gewesen (außer zum Essen holen) bin ich erst zweimal. Am ersten Abend war ich mit Wolf einen (Bio-)Burger essen und am Sonntag war ich mit meiner Schwägerin in einer Pizzeria am Prenzlauer Berg. Vielleicht schaffe ich es dieser Tage aber tatsächlich noch mal ins Kino, „The Dark Knight“ gucken. Und am Freitag geht es dann wieder nach Düsseldorf zu Gesine und den Kindern. Ich freu mich drauf!

Und irgendwann bald mache ich mal ein paar Fotos von meinem neuen Leben in Berlin und poste die hier. Bleibt aber eben wenig Zeit für, bei Tageslicht schon gar nicht.

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Verspätetes Berlin-Update

Der gestrige Tag verlief doch ein bisschen anders als geplant, so dass ich noch nicht weiter aus Berlin berichten konnte. Gesine hat meine Erkältung übernommen und die Zwillinge hatten ihre nächste Runde mit Impfungen, so dass ich zu Hause geblieben bin und mich nützlich gemacht habe, statt im Büro meinen Schreibtisch aufzuräumen und ein bisschen zu bloggen.

Jetzt aber, Berlin! Ich habe ein Zimmer gefunden, wo ich die ersten Wochen wohnen kann: 22 qm in einer 3er WG ziemlich direkt am Zionskirchplatz. Von da aus sind es nur wenige Minuten ins Büro und in die Innenstadt, außerdem scheint die Gegend echt nett zu sein. Bislang habe ich nur einen meiner Mitbewohner kennengelernt, der andere ist aber eh wenn überhaupt nur am Wochenende da, also wenn ich in Düsseldorf sein werde. Nachdem das jetzt geschafft ist, kann ich mich voll auf die Suche nach einer Wohnung für die ganze Familie konzentrieren.

Am Wochenende habe ich erstmals zwei Wohnungen besichtigt, die tatsächlich in Frage kämen. Eine davon würden wir allerdings doch nicht nehmen, weil wir ein paar mehr Kompromisse machen müssten, als wir zu diesem Zeitpunkt möchten; wir haben halt gerade erst angefangen zu suchen und spüren noch keinen allzu großen Druck. Von der anderen (die natürlich auch nicht 100% perfekt ist) haben wir noch nichts gehört.

Bis ich meine Stelle antrete (am 15.10.), beziehungsweise ein bis drei Tage vorher, werde ich aber nicht mehr nach Berlin fahren, sondern mich um meinen Kram hier und vor allem die Familie kümmern.

Auf jeden Fall bin ich echt heiß auf Berlin. So viel Zeit wie in den letzten Wochen habe ich noch nie da verbracht und es gefällt mir immer besser.
Langsam wird die Zeit in Düsseldorf aber auch knapp. In zwei Wochen gehe ich schon nach Berlin und habe mir ja eigentlich vorgenommen, vorher möglichst viel gepackt zu kriegen, womit ich aber nicht wirklich weiterkomme. Außerdem gibt es noch viel Kleinkram zu erledigen, und mit all der Zeit, die für die Kinderpflege draufgeht, werde ich nur wenig Zeit haben, mich gebührend von allen zu verabschieden. Aber ich komme ja zwischendurch noch die Wochenenden zurück und auch danach sind wir ja nicht aus der Welt. Der Plan ist jedenfalls, dieses Weihnachten wieder in Düsseldorf und Wuppertal zu verbringen.

Natürlich bin ich auch gespannt auf den neuen Job. Bei Trainers‘ House/NeoMotion habe ich diese Woche meinen Aufhebungsvertrag unterschrieben, und nächste Woche habe ich meinen letzten Arbeitstag hier nach insgesamt zehneinhalb Jahren (die OWD Zeit mitgerechnet). Schon merkwürdig, ein bisschen schade, aber letztlich auch gut so.

Umzugspläne

Wie ich in meinem letzten Post ja schon kurz erwähnt hatte, arbeiten wir jetzt an einem neuen großen Projekt: unseren Umzug nach Berlin. Das kommt auch für uns relativ plötzlich, noch vor einem Monat hätten wir so etwas nicht ernsthaft in Erwägung gezogen.

Hintergrund ist natürlich, dass ich da einen neuen Job habe. Meinen alten habe ich schon gekündigt, nach neun Jahren fühlte sich das schon relativ merkwürdig an. Es hat sich aber angedeutet, dass Trainers‘ House (so heißt das Unternehmen jetzt) und ich in der Zukunft nicht mehr viel gemeinsam haben werden, so dass ich schon vor ein paar Monaten begonnen hatte, mich nach etwas neuem umzusehen. An einen Ortswechsel war dabei erst mal gar nicht gedacht, nur eine einzige Bewerbung habe ich an einen potentiellen Arbeitgeber ausßerhalb des Großraums Düsseldorf/Köln verschickt. Tja, wie es dann manchmal so geht, ist das die Stelle, die ich jetzt antreten werde. Zwar hatte ich auch noch ein gleichwertiges Angebot von einer Spitzenagentur in Düsseldorf, welches abzulehnen mir echte Bauchschmerzen bereitet hat, aber letztlich hat die Lust auf Berlin den Ausschlag gegeben.

Wir hatten immer schon überlegt, mal irgendwo anders hinzuziehen, und Berlin oder Hamburg waren die einzigen Kandidaten, auf die wir uns einigen konnten. Ich finde ja auch München schön, aber da war Gesine noch nie. So kam es, dass wir das ganze als glückliche Fügung gesehen und uns für den Umzug entschlossen haben.

Einfach wird es nicht, da machen wir uns keine Illusionen. Der Umzug über die weite Distanz wird schwer zu organisieren sein, von der Wohnungssuche ganz zu schweigen. Und auch danach wird es mit den beiden Zwergen natürlich nicht leicht. Momentan helfen Großeltern und Freunde bei der Pflege kräftig mit, wenn ich im Büro bin, das wird dann in Berlin nicht mehr gehen, jedenfalls nicht regelmäßig. Da wird noch einiges an Arbeit auf Gesine zukommen, allerdings spekulieren wir darauf, dass die Kinder ja auch irgendwann durchschlafen und auch der „Fläschchenterror“ irgendwann besser wird.

Aber klar ist, dass wir uns von vielen guten Freunden nicht nur individuell, sondern auch als Masse, als sozialem Netz, entfernen werden. Letzteres ist ein Risiko, ersteres macht uns auch ein bisschen traurig. Aber so weit weg ist Berlin ja auch nicht und sowieso immer eine Reise wert. Und wir werden sicherlich auch oft nach Düsseldorf kommen.

Für mich geht es schon im Oktober los; am 20. 10. habe ich meinen ersten Arbeitstag in Berlin und werde dann wohl erst mal irgendwo zur Untermiete wohnen, am besten in einer WG – Erfahrung damit habe ich ja. Meine Hoffnung ist, dass wir eine schöne Wohnung schon für November finden und Gesine und die Kinder dann recht bald nachkommen können, denn die Zwischenzeit wird für Gesine sehr stressig und ich kann mir auch nicht vorstellen, die Kinder nur am Wochenende zu sehen.

Da gar nicht so viel Zeit ist, habe ich schon angefangen, ein paar Dinge, die wir momentan nicht brauchen, zu verpacken. Um die Kisten stapeln zu können, habe ich schon zwei Regale abgebaut – genau die, welche ich erst im Frühjahr vom Schlaf- ins Arbeitszimmer transportiert hatte. Ihr erinnert Euch ja vielleicht noch daran, wie stolz ich war, alles rechtzeitig umgeräumt zu haben: http://datensklave.blogspot.com/search/label/Umbau.

Also, ein bisschen mulmig ist uns natürlich bei der ganzen Sache, weil es eben so viel zu organisieren gibt und wir so viel zurücklassen, was uns am Herzen liegt. Aber wir freuen uns auch auf einen neue, tolle Stadt und ich mich auf einen neuen interessanten Job.

Über die Umzugsvorbereitung und die Wohnungssuche werde ich natürlich hier regelmäßig berichten.

Ganz viel neues!

So, Freitag Nachmittag geht in den Abend über, ich habe es geschafft, den SPIEGEL von dieser Woche zu Ende zu lesen und sogar die interessanten Artikel in der Septemberausgabe von NEON; diesmal waren es dreieinhalb, ich sollte aufhören, mir dieses Magazin zu kaufen. Aber wenigstens hatte ich ein paar Minuten Zeit zwischen Arbeiten, Kinder pflegen und Kisten packen.

Denn jetzt ist auch schon die erste Woche im Büro rum, nachdem ich zwei Monate lang staatlich subventionierter Vollzeitpapa war. Ist schon komisch, so lange von den Kindern getrennt zu sein, zumal ich die Zeit im Büro auch nicht besonders sinnvoll verbringe; es ist wenig zu tun und ich bin eh schon fast weg. Ab Mitte Oktober arbeite ich in einer anderen, größeren Agentur, und damit sind wir auch schon bei der Topneuigkeit: Gesine, die Kinder und ich ziehen noch dieses Jahr nach Berlin!

Wir sind selber noch überrascht von der Plötzlichkeit der Veränderungen, die sich dieses Jahr in unserem Leben abspielen und allzu viel gibt es noch nicht zu berichten; erste Kisten sind gepackt, der Job gekündigt und wir haben angefangen, nach Wohnungen zu gucken. Eine erste Reise nach Berlin, um dort auch direkt Wohnungsbesichtigungen zu machen, ist aber erstmal Mangels vielversprechenden Terminen abgesagt worden.

Nächste Woche schreibe ich ein paar Zeilen mehr zum Thema, jetzt könnt Ihr das erstmal so sacken lassen. Tun wir auch.

Den Kindern geht es gut. David hat seine erste kleine Erkältung überwunden (Heiserkeit und ein bisschen Husten), wobei wir mit einem Inhaliergerät geholfen haben, von dem wir noch nicht 100%ig wissen, ob die Krankenkasse es übernimmt. David fand das ganze nicht sonderlich spaßig, aber irgendwie hat es geholfen.

Beide sind jetzt um die 4 Kilo schwer und wurden mit 53 cm gemessen, sind also seit Geburt wohl 8 cm gewachsen (wobei Längenmessungen bei Babys immer mit Vorsicht zu genießen sind, eine exakte Wissenschaft ist das nicht) und haben ihr Gewicht seit der Entlassung aus dem Krankenhaus fast verdoppelt! Aus einigen Kleidungsstücken sind sie schon rausgewachsen und passen dafür in andere, die noch vor ein paar Wochen viel zu groß waren. Vor allem an den Beinen sieht man auch, wo die zusätzlichen Kilos herkommen; die waren bei der Geburt ja wahnsinnig dünn.

Auch sonst machen die beiden viele kleine Fortschritte:

.- Alexander wurde beobachtet, wie er ohne Unterstützung vom Bauch auf den Rücken und vom Rücken auf den Bauch rollte.

.- David erkennt jetzt zielsicher, wenn er gefüttert werden soll und stellt das Zappeln weitestgehend ein, um uns zu unterstützen.

.- Alexander erkennt auch, wenn die Fütterung gleich losgeht und zappelt extradoll, weil er es kaum erwarten kann.

.- beide spucken jetzt nach dem Essen sehr viel, was nicht unbedingt ein Fortschritt ist, aber doch zu den auffälligeren Eigenschaften gehört. Geschrieen wird auch noch viel.

.- beide machen den Eindruck, dass sie inzwischen um einiges weiter gucken können und ab und zu auch hinter uns hersehen, wenn wir vorbeigehen oder uns vom Bett abwenden.

.- Köpfchen halten geht jetzt schon ziemlich gut und ich übe mit den beiden täglich ein bisschen, sich in Bauchlage aufzustützen.

.- die Trinkmenge bei einer Mahlzeit hat sich so bei 120-140 ml eingependelt; kaum zu glauben, dass wir uns in dern ersten Tagen echt einen abgebrochen haben, den beiden ihre 30 ml einzuflößen.

A propos Mahlzeiten: da ich nun zumindest täglich ins Büro muss, übernimmt Gesine die Nachtschichten, während ich die Jungs dafür Abends ins Bett stecke und Morgens raushole, was auch Waschen und Umziehen beinhaltet. Tagsüber sind meist Großeltern hier und helfen ein bisschen beim Füttern, Wickeln, Putzen oder einfach, indem sie mit den Kindern spazieren gehen.

Wir haben uns auch mal wieder getraut, das Mobile überm Bett aufzuhängen, vielleicht wird es ja inzwischen nicht mehr als finstere Bedrohung wahrgenommen; ich halte Euch auf dem Laufenden!

Es ist also viel passiert, weshalb dieses Posting hier auch reichlich unstrukturiert und inhaltlich überfrachtet ist, mal abgesehen von der langen Pause seit der letzten Meldung. Nächste Woche werde ich das wieder gutmachen.

PS: wer hat eigentlich unsere DVDs „Blow“ und „Million Dollar Baby“?

Nicht viel Neues

Jetzt ist das lange Osterwochenende schon wieder vorbei und der Büroalltag ist wieder eingekehrt. Neben einem kleinen Besuchsprogramm habe ich die vier freien Tage natürlich auch dazu genutzt, das Umräumen ein wenig voranzutreiben. Eine erste Fuhre von Büchern ist mit nach Wuppertal gefahren und bei meinen Eltern auf dem Dachboden verstaut, die meisten von Gesines Büchern sind in eines der neuen Regale im Schlafzimmer umgezogen. Die müssen dann zwar mitsamt Regalen in ein paar Wochen schon wieder bewegt werden, aber so macht das ganze doch zumindest den Eindruck von Fortschritt und lässt auch eine genauere Bewertung des benötigten Platzes zu – Ergebnis: wir haben immer noch viel zu viele Bücher.

Außerdem haben wir inzwischen unseren Wäschetrockner bekommen und freuen und jetzt auf flauschigere Handtücher. Hauptgrund für die Anschaffung war natürlich, dass wir demnächst wohl täglich mindestens einmal werden waschen müssen. Zumindest ist das zu vermuten für einen Vierpersonenhaushalt, in dem zwei Personen sich dreimal täglich von oben bis unten zukleckern oder in die Hose scheißen.

Nächsten Dienstag gibt es dann wieder eine Ultraschalluntersuchung und wir sind sehr gespannt. Mittlerweile haben wir die beiden ja seit vier Wochen nicht gesehen, aber dafür fühlen wir sie jetzt regelmäßig – wobei allerdings stets Ruhe einkehrt, wenn ich meine Hand auflege. Vielleicht wäre es gar nicht so unpraktisch, wenn das auch nach der Geburt so bleiben würde.

Wegen ein paar Terminverschiebungen bei der Arbeit konnten wir bislang noch nicht nach Kinderwagen gucken, haben uns das aber für Samstag vorgenommen.

Ansonsten nimmt alles seinen gewohnten Gang. Gestern war bei uns im Büro eine interessanten Veranstaltung zum Thema Interaction Design und mein Kollege Dirk und ich hatten anschließend noch einen netten Abend mit den Gastrednern Leah und Henning von Adaptive Path aus San Francisco sowie den Mitgliedern des deutschen Ablegers der iXDA (Interaction Design Association).

Außerdem freue ich mich sehr auf das Portishead Konzert übernächstes Wochenende in Köln und über das 4:0 der Deutschen Elf gegen die Schweiz gestern Abend.