Gute Nacht Musik

Damit melde ich mich erst mal zurück. Demnächst mehr.

Versprochen.

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Guter Geschmack, gute Musik

Als das hier neulich mal wieder im Autoradio lief, rief David begeistert: „Das war schon immer mein Lieblingslied!“

Meins auch, kleiner Schatz. Hast ’nen guten Musikgeschmack.

Empire State of Mind

Nach einer unruhigen Nacht hat dieser Song in der Bahn heute meine Laune auf ein halbwegs erträgliches Level gehoben. Schade, dass das Video so Scheiße ist. Also Augen zu und Ohren auf!

Em Logbuch (Teil 5) – und sonstiges

So, das letzte Viertelfinale ist vorbei und dass Spanien diese Runde überstanden hat ist wohl eine noch größere Überraschung als das Ausscheiden der Favoriten in den anderen Begegnungen.

Heute Abend steht auch schon das erste Halbfinale an, Deutschland trifft auf die Türkei. Sollten die Deutschen zu Halbzeit etwa 8:0 führen, wird man sich keine Sorgen machen müssen, ansonsten ist der türkischen Mannschaft alles zuzutrauen.

Aber im Ernst, auch wenn die Türken individuell und als Team recht ballsicher und kombinationsstark sind und eine recht gute Chancenverwertung vorweisen können, sollten sie schlagbar sein, wenn man sie im Spielaufbau unter Druck setzt, sich so eigene Möglichkeiten erspielt und diese ab und zu nutzt – allerdings neigen die Deutschen Spieler ja auch dazu, so fundamental einfache Dinge schon mal nicht umsetzen zu können, und generell scheint mit die Mannschaft immer anfällig für Gegentore kurz vor der Pause und vor Abpfiff – beides kommt den Türken entgegen.

Ich hoffe jedenfalls auf ein spannendes Spiel und dass die Deutschen das Finale erreichen.

Auch nach über einer Woche habe ich es noch nicht geschafft, ein paar Worte zum Springsteen-Konzert in Düsseldorf zu schreiben – also jetzt aber.
gut war’s, allerdings sah ich mich schon in meinen Vorurteilen gegen solche Mammutshows in großen Stadien bestätigt; eine Nummer kleiner wäre besser gewesen. Spaß hat es aber allemal gemacht, der Boss war gut drauf, spielte satte 28(!) Songs und seitdem ich den alten Sack auf der Bühne gesehen habe, habe ich wieder etwas weniger Angst vorm älter werden.

Leider musste ich die Show alleine sehen. Meine Begleitung musste kurzfristig absagen und am Abend des EM-Spiels Deutschland-Österreich war kein Ersatz aufzutreiben. So habe ich erstmals vor dem Stadion eine Eintrittskarte verkauft. Meine Erwartung, dass ich da hingehen, mit der Karte wedeln und ein paar Euro Gewinn einstreichen könnte, erwies sich in dem Moment als Illusion, als ich aus der Bahn stieg und mir recht viele Leute ihrerseits mit Karten wedelten, für die sie weniger verlangten, als draufgedruckt war. Na ja, losgeworden bin ich sie dann zum Glück doch noch.

Sonst gibt es nichts wichtiges neues, mehr zur Schwangerschaft und allem was dazu gehört gibt es wohl am Wochenende, wenn ich wieder ein paar Minuten Zeit habe.

10.000 Neuigkeiten

Nun, zum Glück nicht ganz so viele – aber es gibt schon so einiges.

Morgen ist es wohl endlich soweit und wir können unser neues Auto abholen. Hoffentlich klappt jetzt alles, nachher muss ich noch mal gucken, wo ich die Versicherungsbestätigung versteckt habe. Wenn alles klappt, gibt es natürlich Fotos!

Gestern war für mich fußballfreier Tag, ausgerechnet beim vorgezogenen Endspiel der Deutschen gegen Österreich. Stattdessen war ich hier in Düsseldorf auf dem Konzert von Bruce Springsteen, dazu später mehr. Jedenfalls sind die Deutschen nun ja doch knapp weitergekommen und freuen sich jetzt auf ein Wiedersehen mit Portugal – oder vielleicht auch nicht. Das wird noch eine ganz hart Nuss. Heute Abend geht es erst Mal um Platz 2 in Gruppe C, Frankreich und Italien treffen in einer Neuauflage des letzten WM-Finales aufeinander.

Die letzten Spiele davor habe ich ausnahmslos zu Hause mit Gesine geguckt; weggehen kann sie halt nicht mehr so richtig, und die bisherigen Paarungen boten auch für mich keinen besonderen Anreiz, irgendwo in der Kneipe zu gucken. Aber bei Tschechien-Türkei kam ich auch zu Hause voll in Stimmung – ein Hammerspiel! Obwohl ich ja eigentlich den Tschechen die Daumen gedrückt habe, muss ich der türkischen Mannschaft doch echt den Sieg gönnen – nach 0:2 einfach nicht aufgegeben und das Spiel binnen weniger Minuten komplett gedreht. Und die Tschechen sind selbst Schuld – nicht nur den Sack nicht zugemacht (der nicht gegebene Elfmeter war natürlich auch Pech), sondern auch noch vieeel zu defensiv gespielt und sich in der eigene Hälfte einschnüren lassen.
Ansonsten haben wir mit Russland-Griechenland erstmals ein Spiel ausgelassen und ich neige immer noch dazu, vor der Glotze einzuschlummern.

Gesine hat heute die ersten Anmeldetermine für Kindergärten. Große Hoffnungen, direkt zwei der begehrten Betreuungsplätze für Kleinkinder zu kriegen, machen wir uns eigentlich nicht, aber wir wollen es wenigstens versuchen. Eigentlich finde ich es ja albern, Kinder, die noch gar nicht geboren sind, zu irgendwas anzumelden, aber wie so häufig im Leben gilt auch hier: wer nicht mitmacht, kann auch nicht dabei sein. Und neben all den anderen Gründen, warum wir keine Plätze kriegen werden, wollen wir zumindest einen ausschließen: dass wir uns zu spät darum gekümmert haben.

Sonst gehen die Vorbereitungen gut voran und wenn wir tatsächlich ab morgen ein großes Auto zur Verfügung haben, kann auch der Rest noch diesen Monat erledigt werden. Neben der Besorgung eines Kinderwagens für die Übergangszeit (bis der bestellte Wagen endlich da ist) stehen vor allem der Kauf eines weiteres Regals für das Wohnzimmer, eine Aufstockung des Regals in der Diele und das Aufräumen des Kellers auf dem Programm, dazu diverse Kleinigkeiten.

Nur ganz kurz

Haha:

Sonst geht es uns gut, aber ich komme nicht zum berichten – keine Zeit. Nächste Woche habe ich frei und kriege hoffentlich das Arbeits-/Kinderzimmer weitestgehend fertig. das erste Regal ist schon abgebaut, die letzten dreieinhalb schaffe ich auch noch. Mehr dazu, sobal es getan ist.

Brückenlauf

Na also! Den eher bedauernswerten Trainingsergebnissen zum Trotz – Keuchen, Husten, Krämpfe nach 200 Metern, dann noch tapfer 15 Minuten weitergemacht – verlief der Brückenlauf doch erfolgreich. 54:06 bedeutet neue persönliche Bestzeit über 10.000 Meter und damit eine schöne Überraschung, war mein Ziel doch lediglich, nicht über die gefürchtete 60-Minuten-Grenze zu rutschen. Ob es die Wettkampfsituation war, die mich so angespornt hat, oder die 10 Stücke Kuchen, die ich gestern bei meinen Eltern vertilgt hatte, vermag ich nicht zu sagen.
Thomas lief jedenfalls ebenfalls persönliche Bestzeit mit 48:12 und Jens eilte mit 44:0x allen davon.

Danach haben wir noch mit Gesine, Nicole und Ada einen schönen Nachmittag in der Stadt verbracht und den ersten (und für die nächste Zeit auch letzten) echten Frühlingstag genossen.

Ansonsten sind wir jetzt zur Geburt angemeldet und Gesine übt fleißig und mutig das Autofahren. Ich bemühe mich, wenn isch selber fahre, jeden Schaltvorgang zu kommentieren, in der Hoffnung, dass sie daraus lernt. Heute morgen bin ich – allerdings alleine – sogar so gut gefahren, dass die Autobahnpolizei ein Foto von mir gemacht hat! Sicherlich wird es Fahranfängern und Verkehrsrowdys vorgelegt, um sie zu vorbildlichem Verkehrsverhalten zu inspirieren und daran zu erinnern, dass man auf der Autobahn immer ruhig 15 km/h schneller fahren darf, als gerade angezeigt.

A propos Auto: wir fahren zwar immer noch unseren nicht familientauglichen Mercedes, haben jetzt aber immerhin schon ein klareres Bild von unserer zukünftigen Familienkutsche. Vermutlich wird es doch kein Passat, sondern ein entsprechendes Modell von Opel (Vectra) oder Ford (Mondeo); der Preisunterschied ist doch erheblich und der Wagen muss uns vor allem durch die nächsten drei bis vier Jahre bringen.

Das neue Portishead Album ist endlich da und gefällt mir gut, ist aber noch anstrengender zu hören als die ersten beiden. Bislang hatte ich noch keine rechte Ruhe, die Stücke mal ganz konzentriert zu hören, aber der gute Gesamteindruck vom Konzert bestätigt sich und die neue Vielfalt überrascht mitunter.

Musik, die weh tut

Um nochmal darauf zurückzukommen: Portishead kommen aus Bristol und sind so schön, dass es manchmal wehtut (siehe Gesichtsausdruck beim Singen).

Richtig schmerzhaft (und aus Liverpool) aber war der britische Beitrag zum European Song Contest 2003: