Umzugspläne

Wie ich in meinem letzten Post ja schon kurz erwähnt hatte, arbeiten wir jetzt an einem neuen großen Projekt: unseren Umzug nach Berlin. Das kommt auch für uns relativ plötzlich, noch vor einem Monat hätten wir so etwas nicht ernsthaft in Erwägung gezogen.

Hintergrund ist natürlich, dass ich da einen neuen Job habe. Meinen alten habe ich schon gekündigt, nach neun Jahren fühlte sich das schon relativ merkwürdig an. Es hat sich aber angedeutet, dass Trainers‘ House (so heißt das Unternehmen jetzt) und ich in der Zukunft nicht mehr viel gemeinsam haben werden, so dass ich schon vor ein paar Monaten begonnen hatte, mich nach etwas neuem umzusehen. An einen Ortswechsel war dabei erst mal gar nicht gedacht, nur eine einzige Bewerbung habe ich an einen potentiellen Arbeitgeber ausßerhalb des Großraums Düsseldorf/Köln verschickt. Tja, wie es dann manchmal so geht, ist das die Stelle, die ich jetzt antreten werde. Zwar hatte ich auch noch ein gleichwertiges Angebot von einer Spitzenagentur in Düsseldorf, welches abzulehnen mir echte Bauchschmerzen bereitet hat, aber letztlich hat die Lust auf Berlin den Ausschlag gegeben.

Wir hatten immer schon überlegt, mal irgendwo anders hinzuziehen, und Berlin oder Hamburg waren die einzigen Kandidaten, auf die wir uns einigen konnten. Ich finde ja auch München schön, aber da war Gesine noch nie. So kam es, dass wir das ganze als glückliche Fügung gesehen und uns für den Umzug entschlossen haben.

Einfach wird es nicht, da machen wir uns keine Illusionen. Der Umzug über die weite Distanz wird schwer zu organisieren sein, von der Wohnungssuche ganz zu schweigen. Und auch danach wird es mit den beiden Zwergen natürlich nicht leicht. Momentan helfen Großeltern und Freunde bei der Pflege kräftig mit, wenn ich im Büro bin, das wird dann in Berlin nicht mehr gehen, jedenfalls nicht regelmäßig. Da wird noch einiges an Arbeit auf Gesine zukommen, allerdings spekulieren wir darauf, dass die Kinder ja auch irgendwann durchschlafen und auch der „Fläschchenterror“ irgendwann besser wird.

Aber klar ist, dass wir uns von vielen guten Freunden nicht nur individuell, sondern auch als Masse, als sozialem Netz, entfernen werden. Letzteres ist ein Risiko, ersteres macht uns auch ein bisschen traurig. Aber so weit weg ist Berlin ja auch nicht und sowieso immer eine Reise wert. Und wir werden sicherlich auch oft nach Düsseldorf kommen.

Für mich geht es schon im Oktober los; am 20. 10. habe ich meinen ersten Arbeitstag in Berlin und werde dann wohl erst mal irgendwo zur Untermiete wohnen, am besten in einer WG – Erfahrung damit habe ich ja. Meine Hoffnung ist, dass wir eine schöne Wohnung schon für November finden und Gesine und die Kinder dann recht bald nachkommen können, denn die Zwischenzeit wird für Gesine sehr stressig und ich kann mir auch nicht vorstellen, die Kinder nur am Wochenende zu sehen.

Da gar nicht so viel Zeit ist, habe ich schon angefangen, ein paar Dinge, die wir momentan nicht brauchen, zu verpacken. Um die Kisten stapeln zu können, habe ich schon zwei Regale abgebaut – genau die, welche ich erst im Frühjahr vom Schlaf- ins Arbeitszimmer transportiert hatte. Ihr erinnert Euch ja vielleicht noch daran, wie stolz ich war, alles rechtzeitig umgeräumt zu haben: http://datensklave.blogspot.com/search/label/Umbau.

Also, ein bisschen mulmig ist uns natürlich bei der ganzen Sache, weil es eben so viel zu organisieren gibt und wir so viel zurücklassen, was uns am Herzen liegt. Aber wir freuen uns auch auf einen neue, tolle Stadt und ich mich auf einen neuen interessanten Job.

Über die Umzugsvorbereitung und die Wohnungssuche werde ich natürlich hier regelmäßig berichten.

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