Wochenendupdate

Das vermutlich letzte lange Wochenende vor der Geburt ist jetzt vorbei und so richtig viel habe ich nicht geschafft. Zu Hause müssen immer noch ein paar Kleinigkeiten gemacht werden, aber dafür habe ich mich wenigstens halbwegs erholt.

Eines hat aber doch geklappt: wir waren in Sachen Familienkutsche unterwegs und sind fündig geworden! Mehr dazu (natürlich mit Bildern), sobald der neue Wagen endgültig da ist.

Mein Hattrick-Team hat mit einem überraschenden 3:3 Unentschieden den Klassenerhalt fast gesichert, selbst eine Niederlage mit vier Toren Unterschied kann ich mir im letzten Saisonspiel (Kellerduell mit direktem Konkurrenten!) erlauben – wobei aber natürlich trotzdem voll auf Sieg gespielt wird. Und beim „echten“ Fußball gibt es ja zum Glück noch Hoffnung für die Fortuna – jetzt heißt es Daumen drücken am letzten Spieltag.

Am Samstag konnte ich dann mit unserem Patenkind und ihrem Bruder noch mal ein bisschen Spielplatzluft schnuppern. Großes Lob bekam ich für meine tiefen und gerade gezogenen Gräben im Sandkasten – die besten, die Lukas je gesehen hat!
À propos Paten: wir haben unsere Kandidaten inzwischen auch gefragt und bekommen unser Dream-Team! Dabei bekommt jeder der Zwillinge drei Paten.

Das alles ist Euch nicht spannend genug? Es geht noch langweiliger:

.- Heute habe ich mir zum ersten Mal seit Monaten wieder den SPIEGEL gekauft, und zum allerersten Mal überhaupt eine Ausgabe von NEON.

.- Heute Abend gehe ich hoffentlich Laufen. Letzte Woche war ich mal wieder faul, aber wenigstens fahre ich jetzt wieder regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit.

.- In den letzten Wochen hat sich die Zahl meiner Kontakte bei Xing um mehr als 25% erhöht.

.- Einer meiner alten Kollegen hat in seinen Xing-Kontakten eine riesige Menge Models und Hostessen. Einerseits frage ich mich, ob er sich (als Management Consultant) auf diese Branche verlegt hat, oder was das sonst für Gründe hat, andererseits fällt mir zunehmend auf, dass sehr viele Models und auch Escorts Xing als Präsentations- und Kontaktplattform nutzen.

.- Die Steuererklärung ist immer noch nicht abgeschickt. Immerhin ist die Reinschrift jetzt fertig, aber wir müssen noch ein paar Kopien machen. Morgen klappt es ganz bestimmt.

.- Bei ADAC.de habe ich vergeblich nach der Option gesucht, meine Email-Adresse zu ändern

Brückenlauf

Na also! Den eher bedauernswerten Trainingsergebnissen zum Trotz – Keuchen, Husten, Krämpfe nach 200 Metern, dann noch tapfer 15 Minuten weitergemacht – verlief der Brückenlauf doch erfolgreich. 54:06 bedeutet neue persönliche Bestzeit über 10.000 Meter und damit eine schöne Überraschung, war mein Ziel doch lediglich, nicht über die gefürchtete 60-Minuten-Grenze zu rutschen. Ob es die Wettkampfsituation war, die mich so angespornt hat, oder die 10 Stücke Kuchen, die ich gestern bei meinen Eltern vertilgt hatte, vermag ich nicht zu sagen.
Thomas lief jedenfalls ebenfalls persönliche Bestzeit mit 48:12 und Jens eilte mit 44:0x allen davon.

Danach haben wir noch mit Gesine, Nicole und Ada einen schönen Nachmittag in der Stadt verbracht und den ersten (und für die nächste Zeit auch letzten) echten Frühlingstag genossen.

Ansonsten sind wir jetzt zur Geburt angemeldet und Gesine übt fleißig und mutig das Autofahren. Ich bemühe mich, wenn isch selber fahre, jeden Schaltvorgang zu kommentieren, in der Hoffnung, dass sie daraus lernt. Heute morgen bin ich – allerdings alleine – sogar so gut gefahren, dass die Autobahnpolizei ein Foto von mir gemacht hat! Sicherlich wird es Fahranfängern und Verkehrsrowdys vorgelegt, um sie zu vorbildlichem Verkehrsverhalten zu inspirieren und daran zu erinnern, dass man auf der Autobahn immer ruhig 15 km/h schneller fahren darf, als gerade angezeigt.

A propos Auto: wir fahren zwar immer noch unseren nicht familientauglichen Mercedes, haben jetzt aber immerhin schon ein klareres Bild von unserer zukünftigen Familienkutsche. Vermutlich wird es doch kein Passat, sondern ein entsprechendes Modell von Opel (Vectra) oder Ford (Mondeo); der Preisunterschied ist doch erheblich und der Wagen muss uns vor allem durch die nächsten drei bis vier Jahre bringen.

Das neue Portishead Album ist endlich da und gefällt mir gut, ist aber noch anstrengender zu hören als die ersten beiden. Bislang hatte ich noch keine rechte Ruhe, die Stücke mal ganz konzentriert zu hören, aber der gute Gesamteindruck vom Konzert bestätigt sich und die neue Vielfalt überrascht mitunter.

Mit Volldampf in den 7. Monat

In Sachen Schwangerschaftsberichterstattung war es hier in den letzten Tagen sehr ruhig, was aber zum Glück nicht heißt, dass es nichts zu erzählen gibt. Die beiden Kleinen strampeln sehr fleißig und inzwischen kann man es nicht nur fühlen, sondern mitunter auch sehen. Beide waren schon letzte Woche etwa 25 cm groß und wogen knapp über 500 Gramm. Wie wir jetzt wissen, verläuft das Wachstum bei Zwillingen während der meisten Zeit genauso wie bei „Einlingen“, erst in den letzten Monaten wachsen sie dann langsamer.

Und langsam stehen diese letzten Monate an. Ab Ende dieser Woche sind wir im siebten Monat (Schwangerschaftsmonate sind alle auf je vier Wochen genormt) und der errechnete Geburtstermin ist nur noch wenig mehr als dreieinhalb (echte) Monate weit weg. Gesine wird immer runder und hat in letzter Zeit leider Probleme, eine gemütliche Schlafstellung zu finden. Sonst scheint aber alles ok zu sein.

Diese Woche wollen wir uns schon mal im Krankenhaus anmelden. Eigentlich tun Eltern das erst sehr spät, so um die 36. Woche, aber wenn Zwillinge anstehen, gilt das automatisch als Risikoschwangerschaft, und da ist ein früheres Treffen angesagt. Wir haben uns ja schon vor einigen Monaten entschieden, die Kinder in der Uni-Klinik zur Welt zu bringen, die ja neben der guten Ausstattung auch noch den Vorteil hat, nur zehn Minuten zu Fuß von unserer Wohnung zu liegen.

Und für die erste Maihälfte habe ich nun endlich ein paar Tage Urlaub beantragt, um mich den Vorbereitungen in der Wohnung widmen zu können. Eventuell fahren wir aber auch noch ein paar Tage weg, machen einen letzten kleinen Urlaub zu zweit. Außerdem geht es diese Woche noch mal zu Ikea. Zwar müssen wir je eher Kram loswerden als neuen kaufen, aber es zeichnet sich halt ab, dass wir noch eine kreative Lösung für das Bücherproblem (=zu viele Bücher) finden müssen. Mal schauen, was wir da machen können.

Tja, besonders aufregend ist das alles sicher nicht, aber wir kommen ganz gut ohne große Dramatik klar.

Portishead Konzert und allgemeines Update

Das gestrige Portishead Konzert hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Anfangs war ich etwas skeptisch, da das neue Album – das erste seit elf Jahren – noch nicht veröffentlicht ist und sich der neue Sound nur schwer einschätzen ließ. Aber die neuen Stücke gefielen richtig gut, und etwa die Hälfte des Sets bestand aus Songs von den ersten beiden Alben.

Portishead war für mich immer schon Musik zum genießen. Ich bin sicher kein Fan der ersten Stunde, habe die Band sogar erst etwa drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres zweiten und für lange Zeit letzten Albums für mich entdeckt, aber die teilweise bizarr schönen Stücke haben mich immer auf eine ganz besondere Weise berührt. Ich habe es mir gar zur Eigenschaft gemacht, keine Portishead Songs in Playlists auf meinem iPod einzubauen, sondern sie nur gezielt und damit auch sehr bewusst zu hören. Klingt komisch und doof, aber die meisten Stücke sind eh nur schlecht zum zwischendurch hören geeignet, sind viel zu anstrengend.

Nach dem, was gestern zu hören war, bleibt das neue Werk dem Stil weitestgehend treu, ist dabei aber um einiges vielseitiger. Teilweise klingen Portishead geradezu rockig, dazu im Gegensatz stehen zum Beispiel aber die Stakkatos der ersten Single „Machine Gun“:

Hier noch zwei Links:
SPIEGEL ONLINE über das Comeback und die Pressepremiere der neuen Songs
Konzertkritik bei FAZ.net

Schwangerschaftsmäßig läuft es gut, was vor allem heißt, dass es eigentlich nichts Neues zu berichten gibt. Beim Spazierengehen gestern sind wir an einem Parkplatz vorbeigekommen und haben diverse Kombis und Minivans begutachtet und konnten schon direkt wieder ein paar Modelle ausschließen. Ich bin sehr gespannt, mit was für einer Karre wir am Ende dastehen werden. Hautsächlich hängt es davon ab, wieviel wir für unseren jetzigen Wagen noch kriegen werden. Die Kinderwagenbestellung müssen air auch noch um ein oder zwei Wochen verschieben, um den Wagen dann auch mit dem neuen Auto abtransportieren zu können, und das wollen wir ja vorsichtshalber nicht vor Ende Mai kaufen.

Beim Umräumen bin ich nicht weitergekommen, erst muss Gesine ein bisschen aussortieren. Allerdings habe ich ihr mal abgerungen, dass sie sich im Mai,darum kümmern möchte, daher habe ich natürlich schlechte Karten, schon im April Fortschritte zu machen. Dafür haben wir aber den Wäschetrockner eingeweiht und freuen uns jetzt auf schön flauschige Handtücher.

Turnübungen

Die gestrige Ultraschalluntersuchung hat uns zum ersten Mal seit einem Monat einen Blick auf unseren Nachwuchs ermöglicht, und den beiden geht es wohl gut. Sie sind kräftig gewachsen und sehen schon ziemlich so aus wie kleine Menschen und immer weniger wie die kleinen Brüder von ET. Vor allem bewegen sich die beiden kräftig und während der etwas längeren Untersuchung (Doktor rein, Doktor raus, warten, Doktor wieder da) haben sie sich mindestens einmal gedreht und auch kräftig gestrampelt. Zum ersten Mal konnte Gesine gestern die Bewegungen sehen und gleichzeitig spüren. Ich fand das sehr schön, aber mich treten die beiden ja auch nicht.

Außerdem wurde noch einmal bestätigt, dass es zwei Jungs sind. Wir hatten ja vorsichtshalber noch Mädchennamen in Reserve gehalten, um im Falle eines Falles nicht komplett hilflos dazustehen, aber jetzt können wir wohl ziemlich sicher sein, dass die Geschlechtsbestimmung schon beim ersten Mal korrekt war. Als nächstes steht jetzt die routinemäßige Organuntersuchung bei Praenatal auf dem Programm, bei der die Entwicklung dank der besseren Geräte noch gründlicher und detaillierter verfolgt werden kann.

Ansonsten haben wir seit Anfang dieser Woche unseren Wäschetrockner betriebsbereit, den wir ja im Hinblick auf das zu erwartende größerer Wäscheaufkommen angeschafft haben. Erste Recherchen und Gespräche zum Thema Auto haben den VW Passat zum momentanen Favoriten erkoren, nachdem der Audi A4, Toyota Avensis und Volvo V50 wegen vergleichsweise kleinem Gepäckraum ausgeschieden sind.

Die Flickr-Links sind wieder da, allerdings habe ich schon seit einiger Zeit keine neuen Bilder mehr hochgeladen. Einerseits habe ich in letzter Zeit wenig fotografiert, andererseits ist auch mein Scanner kaputt, mit dem ich noch einige alte Bilder aus der Zeit vor der neuen Digitalkamera einscannen wollte, vor allem von unseren Urlauben in Kalifornien und Schottland. Reparatur oder gar Ersatz lohnen sich allerdings nicht, so dass ich mich vermutlich demnächst mal irgendwo werde einladen lassen müssen, um das endlich fertig zu kriegen.

Teurer Kinderwagen

Heute Nachmittag gibt es für uns wieder Baby-TV und wir sind sehr gespannt. Sie letzte Ultraschalluntersuchung ist schon vier Wochen her, die Zwillinge seitdem bestimmt kräftig gewachsen. Inzwischen machen sie sich auch sehr deutlich bemerkbar, auch ich kann die kleinen Tritte jetzt eindeutig fühlen.

Am letzten Wochenende haben wir erstmal Kinderwagen angesehen und hatten das Glück, unsere beiden Favoriten (basierend auf vorheriger Internetrecherche) direkt miteinander vergleichen zu können. Natürlich haben wir auch probiert, einen Wagen (die Packmaße sind eigentlich bei allen gleich) in unser Auto zu verfrachten und mussten feststellen, dass das nicht passt; der Kofferraum selbst ist groß genug, die Klappe aber zu klein, und auch, wenn wir den Wagen irgendwie hinein bekämen, wäre kein Platz mehr für die Tragetaschen oder sonstiges Zubehör oder gar eigenes Gepäck. Da mit zwei Kindern ja auch die Rückbank komplett besetzt ist, werden wir wohl an der Anschaffung eines neuen Wagens nicht vorbeikommen.

Das war natürlich ein kleiner Schock. Zwar können wir noch mit einem ganz guten Verkaufserlös für unseren jetzigen Wagen rechnen, aber man zahlt bei so was natürlich immer drauf, und auch wenn das Geld (zum Glück) da ist, ist es natürlich nicht schön, schon im Vorfeld des Kinderkriegens noch zusätzlich an die Rücklagen gehen zu müssen.

Bislang haben wir ja häufig die alten Wagen meiner Eltern übernommen, mit dieser Tradition wird dann leider auch Schluss sein. Schade, deren momentaner Wagen gefällt mir sehr gut. Gesine hingegen freut sich, dass wir dann wohl bald ein Auto mit richtiger Handbremse haben werden, im Gegensatz zur Fußfeststellbremse unseres jetzigen Modells. Na ja, mal sehen, was der Markt so hergibt.

Nicht viel Neues

Jetzt ist das lange Osterwochenende schon wieder vorbei und der Büroalltag ist wieder eingekehrt. Neben einem kleinen Besuchsprogramm habe ich die vier freien Tage natürlich auch dazu genutzt, das Umräumen ein wenig voranzutreiben. Eine erste Fuhre von Büchern ist mit nach Wuppertal gefahren und bei meinen Eltern auf dem Dachboden verstaut, die meisten von Gesines Büchern sind in eines der neuen Regale im Schlafzimmer umgezogen. Die müssen dann zwar mitsamt Regalen in ein paar Wochen schon wieder bewegt werden, aber so macht das ganze doch zumindest den Eindruck von Fortschritt und lässt auch eine genauere Bewertung des benötigten Platzes zu – Ergebnis: wir haben immer noch viel zu viele Bücher.

Außerdem haben wir inzwischen unseren Wäschetrockner bekommen und freuen und jetzt auf flauschigere Handtücher. Hauptgrund für die Anschaffung war natürlich, dass wir demnächst wohl täglich mindestens einmal werden waschen müssen. Zumindest ist das zu vermuten für einen Vierpersonenhaushalt, in dem zwei Personen sich dreimal täglich von oben bis unten zukleckern oder in die Hose scheißen.

Nächsten Dienstag gibt es dann wieder eine Ultraschalluntersuchung und wir sind sehr gespannt. Mittlerweile haben wir die beiden ja seit vier Wochen nicht gesehen, aber dafür fühlen wir sie jetzt regelmäßig – wobei allerdings stets Ruhe einkehrt, wenn ich meine Hand auflege. Vielleicht wäre es gar nicht so unpraktisch, wenn das auch nach der Geburt so bleiben würde.

Wegen ein paar Terminverschiebungen bei der Arbeit konnten wir bislang noch nicht nach Kinderwagen gucken, haben uns das aber für Samstag vorgenommen.

Ansonsten nimmt alles seinen gewohnten Gang. Gestern war bei uns im Büro eine interessanten Veranstaltung zum Thema Interaction Design und mein Kollege Dirk und ich hatten anschließend noch einen netten Abend mit den Gastrednern Leah und Henning von Adaptive Path aus San Francisco sowie den Mitgliedern des deutschen Ablegers der iXDA (Interaction Design Association).

Außerdem freue ich mich sehr auf das Portishead Konzert übernächstes Wochenende in Köln und über das 4:0 der Deutschen Elf gegen die Schweiz gestern Abend.

Baby-Update und Verschiedenes

Jetzt ist es klar: zumindest einer der Zwillinge strampelt ganz schön kräftig, und gestern Abend habe ich zum ersten Mal selber einen der kleinen Tritte gespürt. Das war … unbeschreiblich. Auf der linken Seite hat sich noch nicht so viel getan, aber wie die beiden momentan im Bauch liegen, wissen wir eh nicht. Erst Anfang April gibt es wieder eine Ultraschalluntersuchung, und noch haben die beiden ja auch genug Platz, um sich wieder und wieder zu drehen – was nicht heißt, dass ich wüsste, ob sie das tun.

Außerdem haben wir uns – für alle Fälle – noch ein paar Mädchennamen zurechtgelegt, um im Falle eines Falles nicht ganz planlos dazustehen; ist schließlich alles schon mal vorgekommen. Allerdings sind wir eigentlich recht überzeugt, dass das Geschlecht richtig erkannt wurde und die Mädchennamen sind nur eine reine Vorsichtsmaßnahme. Aber auch bei der Suche nach Jungennamen wurde ein entscheidender Durchbruch erzielt! Mehr wird allerdings zu diesem Thema noch nicht verraten.

Und schließlich habe ich am Wochenende der Umräumpanik nachgegeben und angefangen, Kram von einer Seite des sogenannten Arbeitszimmers in die andere Ecke zu befördern. Dieser Raum wird halt derzeit noch für alles möglich benutzt, vornehmlich aber zur Aufbewahrung von allem, was sonst keinen Platz findet, vor allem aber stehen dort etwa 60% unserer Bücher in einem langen Regal. Vorerst soll Gesines Arbeitsplatz (derzeit im Schlafzimmer) wieder dorthin verbracht werden, und nach etwa einem halben Jahr (sobald die Zwillinge jeder ein eigenes Bett brauche) tauscht der dann den Platz mit Kinderbetten und Wickeltisch, die erst einmal im Schlafzimmer aufgestellt werden.

Das große Aussortieren möchte ich aber schon möglichst bald angehen, solange Gesine noch halbwegs mobil ist und auf jeden Fall, bevor der Nachwuchs da ist und unsere Zeit und Aufmerksamkeit beansprucht. Vieles werden wir wohl bei meinen Eltern unterstellen müssen, ansonsten finden wir vielleicht noch Platz für ein weiteres Regal im Wohn- oder Schlafzimmer.

Ach ja, und laufen war ich am Wochenende auch! Allerdings war die Batterie in meinem Laufsensor leer, ich habe also keine verlässlichen Daten über Strecke und Tempo.

Und sonst noch? Das Bundesligawochende war ja wohl irgendwie ein Reinfall; die Bayern verlieren zwar überraschend, aber verdient, gegen Cottbus, aber Bremen als erster Verfolger kann keinen Nutzen daraus schlagen. Dortmund verliert, Leverkusen gewinnt und sonst noch jede Menge (für mich) belanglose Partien wie Frankfurt gegen Karlsruhe – alles in allem deprimierend. Wenigstens hat der WSV endlich mal wieder gewonnen und Gladbach auch noch mal drei Punkte geholt. Fortuna spielt erst am Mittwoch und kann sich wieder an die Tabellenspitze setzen.

Bei Hattrick setzt sich meine Pleitenserie fort. Den Aufstieg hatte ich letzte Saison dann tatsächlich geschafft, daher spiele ich diese Saison in der 6. Liga, was die fußballerischen Fähigkeiten meiner virtuellen Spieler leider etwas übersteigt. Zwar konnte ich das Auftaktspiel gegen den Mitaufsteiger SC Dominator Hirschau gewinnen und erstmals die dritte Pokalrunde erreichen, aber seitdem läuft es nicht so gut und die spielerischen Defizite meines Teams werden jedes Wochenende erneut sichtbar. Auch für den nächsten Spieltag sieht es düster aus. Der Klassenerhalt sollte aber dennoch drin sein, wenn ich übernächste Woche auswärts beim Tabellenletzten gewinne.