Im dunklen Sherwood Forrest

Unsere Kinder gucken nicht viel fern. Ein oder zweimal in der Woche einen kurzen Film, meistens mit Petzi oder dem kleinen Maulwurf, und etwa alle zwei oder drei Wochen einen längern, meist in zwei Hälften. Und dann eigentlich immer die gleichen: Ice Age oder Robin Hood, die Disney Version von 1973, mit Robin als Fuchs, Little John als Bär, der Schlange Sir Hiss und vielen anderen Tieren. Viele Stellen können sie schon mitsprechen, aber sie sind doch immer aufmerksam und gehen voll mit, wie in dem folgenden Clip zu sehen ist.

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Großes Kino

Einen Film mit anderen zusammen gucken, in einem ganz großen Zimmer? Erst mit der U-Bahn dahin fahren? Zu einer bestimmten Zeit da sein müssen, bloß nicht zu spät kommen? Papa muss jemandem Geld dafür geben? Und der Film läuft während der Puller-Pausen weiter? Klingt aberwitzig, war aber früher ganz normal.

Filme haben die beiden schon ein paar gesehen, nicht viele, aber doch mehr als eine Handvoll. Als jetzt ein Film auf Basis der heiß geliebten Ritter Rost Bücher gemacht wurde, war  es an der Zeit, das Film gucken mal wieder zum Erlebnis werden zu lassen und ganz altmodisch ins Kino zu gehen.

Den Jungs hat es gefallen, wenn David den Film auch ein wenig zu gruselig fand. Aber dafür gab es im Kino allerlei zu entdecken, angefangen bei Getränkehaltern am Sessel.

Nur schade, dass der Film ziemlich blöd war. Die Story war aus der Retorte und das ganze war, trotz einiger witziger Ideen, weit weniger charmant als die Bücher. Eher ein lauwarmer Aufguss von Shrek, vielleicht sogar Shrek 3.

Als Ausflug war es aber eine gelungene Premiere. In ein paar Wochen gehen wir noch einen Schritt weiter und besuchen ein Heimspiel von ALBA Berlin in der O2-World. Ich freu mich drauf!