Basketball – 8.11.2010

Seitdem ich Basketball gucken kann, komme ich nicht mehr wirklich dazu, darüber zu schreiben. Andererseits rückt auch woanders die Spiel- und Spieler-Berichterstattung wieder so sehr in den Mittelpunkt, dass es weniger verlinkenswerte Artikel gibt – so scheint es jedenfalls.

Einen habe ich: SportsIllustrated.com meint, ein paar erste Trends erkannt zu haben.

Und was habe ich gesehen? Eher per Zufall eine ganze Menge von den Miami Heat und mit voller Absicht so einiges von den Chicago Bulls. Die Bulls hatten einen durchwachsenen Saisonstart, bisher stehen zwei Siegen drei Niederlagen gegenüber.

Am meisten freut mich bislang, dass die Bulls-Spieler Derrick Rose und Joakim Noah, von denen ich bisher nur gelesen habe, tatsächlich so gut und so unterhaltsam, wie ich es mir vorgestellt habe. Rose ist ein explosiver Spieler mit Drang zum Korb, wo er dann Nacht für Nacht akrobatische Einlagen zeigt, und Noah ist ein wilder, verrückter Kämpfer, der einfach jedem Ball nachjagt und dessen Energie ansteckend auf das gesamte Team wirkt.

Bemerkenswert: wäre die Saison heute zu Ende, würden die Cleveland Cavaliers (LeBron James‘ altes Team) in den Playoffs auf die Miami Heat (LeBron James‘ neues Team) treffen. Im April wird das sicher anders aussehen, aber ein solcher Tabellenschnappschuss war zu keinem Zeitpunkt der Saison zu erwarten; nicht nur wurde bei den Heat darüber spekuliert, ob sie den Rekord der Bulls von 1995-96 (72 Siege) einstellen werden, den Cavaliers werden von manchen Kommentatoren nicht mehr als 20 Siege zugetraut. Schwerer wiegt noch, dass LeBron James mit seiner Entscheidung, seine „Talente nach South Beach zu bringen“ und vor allem der Art und Weise, wie er seinen Transfer verkündet hat, zur meist gehassten Person in Cleveland geworden ist. Die aktuelle Tabellensituation wird den Cavs-Fans zumindest heute noch ein Gefühl der Genugtuung geben, aber wenn es denn tatsächlich zu einem Treffen der beiden in den Playoffs käme, würde ihnen das Lachen schnell vergehe; Miami ist nicht unschlagbar, wie die Boston Celtics und die New Orleans Hornets gezeigt hben, aber sie sind für ein Team, dass sich eigentlich erst mühsam zusammenfinden müsste, erschreckend gut.

Zu den LA Lakers gibt es nicht viel zu sagen: ein super Start (7-0) und vor allem musste Kobe Bryant erst einmal den Turbo einschalten, ansonsten kamen die Siege durch gute Teamleistungen und das herausragende Spiel von Pau (sic!) Gasol zustande. Auch die erste echte Bewährungsprobe gegen die Portland Trail Blazers wurde überzeugend gewonnen.

Und auch David und Alexander sind manchmal ein bisschen im Basketball-Fieber. Zwar haben sie beide jeweils nur etwa fünf eines Spiels Minuten gesehen, aber die Idee, einen Ball in einen hoch hängenden Korb zu werfen, gefällt ihnen irgendwie. Vermutlich ist es das Springen, welches das Spiel so interessant macht. Bestimmt hat es auch geholfen, dass ich mir beim Kinderturnen mal einen Ball geschnappt und ein paar Würfe gemacht habe.

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