Herbstanfang in Berlin

Endlich komme ich mal wieder dazu, ein paar Worte über uns zu schreiben. Wirklich aufregendes gibt es nicht, aber das ist meistens ja auch ganz gut so.

Unseren Wochenendausflug ins Rheinland haben wir gut überstanden, auch wenn die Kinder diesmal im Zug nicht gut (= nicht viel) geschlafen haben.

In Berlin ist langsam der Herbst eingekehrt und seit heute wird es auch richtig früh dunkel. Die Distanz zwischen Düsseldorf und Berlin macht noch mal gut eine halbe Stunde aus.

Gestern waren wir zum ersten Mal beim Eltern-Kind-Turnen, das findet hier in der Nachbarschaft jetzt im Winter wöchentlich statt. Es war etwas chaotisch, mehr gut gemeint als gut organisiert, hat aber den Kindern und uns viel Spaß gemacht. Die beiden haben auch in der Kita einmal in der Woche Turnen auf dem Programm und es war schön selber zu sehen, dass sie Spaß daran haben – wenn das auch keine große Überraschung war, denn quirlig und bewegungsfreudig sind sie ja.

Und heute waren wir mit Hardy und seinen Eltern im Zoo, dazu gibt es auch ein paar neue Fotos. Dabei haben sich unsere Zwei endlich mal wieder getraut, im Streichelzoo die Schafe zu streicheln. Es hat sogar offensichtlich Spaß gemacht, aber irgendwann überkam Alexander ein Anfall von Paranoia, als er sich von einem Schaf verfolgt fühlte: „´folgt mich. Ich mag das nicht.“

Es gibt so einiges, was Alexander nicht mag, meist äußert er das auf die gleiche direkte, aber angenehm unaufgerete Weise: „Ich mag das nicht.“

Als heute die ersten Nachbarskinder vor der Tür standen und „Süßes oder Saures“ forderten, fanden unsere Jungs das noch lustig, schließlich waren das ja Henni und Paula.; zumindest Henni war zwar gruselig zurechtgemacht, aber die kennen sie ja gut. Später kamen dann noch ein paar Kinder mit schaurigen Masken, da wollte Alexander dann doch lieber nicht zur Tür mitkommen: „Ich möchte gar nicht hallo sagen“ und natürlich „Ich mag das nicht“.

Dabei hatte er sich vorher noch gefreut: „Die Gespenster kommen!“ Am Ende hat auch die Aussicht, sich nächstes Jahr selber verkleiden zu können, ihn nicht mit Halloween versöhnt: „Nee, das wird gar nicht lustig!“

David war gar nicht erst mitgekommen, als es geklingelt hatte, sondern blieb sitzen und blätterte in seinem Buch. Das macht er jetzt auch mittags gerne vor dem Einschlafen. Wenn er noch nicht müde ist, guckt er noch im Sessel ein Buch an und legt sich danach selbstständig hin.

Alexander schläft momentan generell schneller ein, möchte aber derzeit fast immer die Schlupfstäbe am Bett zugemacht bekommen. So kann er zwar nicht alleine raus, David aber auch nicht rein und das ist Alexander wichtiger. Es ist nicht so, dass David ständig bei seinem Bruder ins Bett kommt, aber manchmal eben doch. Und bei Dingen, die ausdrücklich ihm gehören – und das sind nicht so viele – ist Alexander sehr eigen und beharrt auf seinem Besitzrecht.

Die meisten Spielsachen und auch Kleidung teilen sie sich ja und Besitz wird spontan, kurzfristig und kurzlebig definiert: „Meins!“, aber Jacken, Mützen, ein paar Spielsachen und eben die Betten sind fest verteilt.

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