Sommerausklang

Noch ist es warm in Berlin, aber es regnet viel. Bald ist ja auch schon September, was will man da erwarten. Ich bin immer noch nicht dazu gekommen, näheres vom Urlaub zu berichten und so langsam verblasst auch die Erinnerung – was drei Wochen Büro mit einem eben so anstellen.

Es war schön, ein paar Tage rauszukommen und mal was anderes zu sehen. Für die Kinder war es auch mal ein schöner Tapetenwechsel. Aber auch ein Härtetest; eine Woche gemeinsames Essen mit den Erwachsenen, ohne Kinderstühle und eigentlich immer draußen. Bestanden haben sie es und ich glaube, es hat ihnen auch gefallen.

Zu Hause gingen sie dann zwei Wochen lang in die Sommerbetreuung der Kita, in eine Gruppe mit älteren Kindern. Auch das hat gut geklappt aber die Jungs sind froh, jetzt wieder in ihrer eigenen Gruppe zu sein, mit Kindern die sie kennen und einer vertrauten Erzieherin. Die andere Erzieherin, die im ersten Jahr die Gruppe mit betreut hat, hat jetzt eine eigene übernommen und dafür gibt es erstmal eine Vertretung: ein Mann! Man liest ja in letzter Zeit immer wieder, Einrichtungen für Kinder seien zu sehr von Frauen dominiert und ein paar mehr Männer in Erziehungsberufen seien nötig, also wohl eine gute Sache für unsere beiden.  Dauerhaft bleibt er aber wohl nicht, sondern nur, bis eine endgültige Regelung gefunden ist. Den Berliner Kitas fehlt halt neben Geld auch Personal, wo man durchaus Zusammenhänge sehen könnte, was die Politik aber bestreitet.

Wir haben es tatsächlich geschafft, David und Alexander die Haare zu schneiden! Das größte Lob gebührt Gesine, die mit großer Geduld immer weiter gemacht hat, bis es gut aussah. Fotos kommen bald.

Neues Geplapper gibt es natürlich auch: „Dati, [wo] bist Du? Komm mal!“ ist symptomatisch für Alexanders bemühen, David zu beschäftigen oder einzuspannen. David soll dann, je nachdem, in den Anhänger des Bobycar klettern, ins Bett gehen oder auch einfach Alexander beim Spielen zugucken; dafür bekommt er von Alexander auch ein bisschen Spielzeug hingestellt, natürlich nie das, was gerade am interessantesten ist.

Und im Bett spielen die beiden gerne Autofahren. „Dati einsteigen! Gut festhalten“ ruft Alexander, setzt sich hin und fährt los; als Lenkrad dient ein Pappteller, für das Motorengeräusch sorgt er selbst. Manchmal kutschiere ich die beiden auch auf diese Weise rum.

Ganz toll auch: „Guck mal, Papa!“.

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