Wohnung

So, nun haben wir endlich unsere Wohnung in Berlin gefunden, Vertrag ist unterschrieben und Mitte der Woche kriegen wir die Schlüssel.

Nach Friedrichshain zieht (oder schiebt/drückt) es uns, ins Samariterviertel. Eigentlich ist das eine Gegend, in die wir gar nicht wollten. Dass ich dann doch noch einmal eine Besichtigung dort gemacht habe lag vor allem an dem ständig wachsenden Druck und der zunehmenden Frustration. Und siehe da: eine schöne und bezahlbare Wohnung, die unseren Kriterien in ausreichendem Maße entspricht, und bei der all die negativen Aspekte, die uns eigentlich vom Viertel abgeschreckt hatten, nicht zutreffen.

Nachdem jetzt eine Wohung gefunden ist, geht aber die Arbeit natürlich erst richtig los. Angepeilter Umzugstermin ist (nun doch wieder) der 16. Dezember, in drei Wochen geht es also endlich auch für Gesine und die Kinder nach Berlin.

Das ist gut so, denn die momentanen Umstände sind nicht mehr lange tragbar. Das letzte Wochenende war mal wieder viel zu kurz und die Gesamtsituation empfinde ich zusehends als unbefriedigend. Es wird mit der Zeit nicht leichter, Sonntag Abends wieder nach Berlin zu fahren, sondern eher schwerer.

Den Kindern geht es gut. Beide wiegen jetzt über 6 kg und tragen inzwischen Kleidergröße 62. Und sie werden nicht nur größer, sondern können auch immer mehr. Aufstützen klappt schon ehr gut und zumindest Alexander macht den eindruck, als wolle er sich bald auch nach vorne schieben. Dazu muss er zwar noch im wahrsten Sinne des Wortes den Hintern hochkriegen, aber das kommt bestimmt auch bald. David hat gestern zum ersten Mal gezielt nach einem Spielzeug gegriffen. Bislang wurde ja immer nur geschlagen, meist gegen die „Blaue Hummel“, aber gestern hat er mit beiden Händen nach der Maus gegriffen, die ich ihm vors Gesicht gehalten habe. In den meisten Fällen hat er sie dann auch irgendwie erwischt und festgehalten.

Leider kann er nicht viel üben, denn momentan trägt er Handschuhe, weil er sich sonst die Wange zu sehr aufkratzt. Da hat er schon seit langem ein kleines Exzem oder so und das wird halt trotz Salbe nicht besser, wenn er es immer aufkratzt. In der Woche, seitdem er die Fäustlinge trägt, ist es dreimal so gut geheilt wie in den ganzen Wochen davor.

In der Nacht von Freitag auf Samstag haben erstmals beide zusammen zur richtigen Zeit durchgeschlafen, von etwa ein Uhr bis Morgens um sieben. Überhaupt geht der Trend zum auslassen einer Mahlzeit, aber halt selten gleichzeitig und meist zu eher schlechten Zeiten wie von 18 bis 2 Uhr.

Vor allem David trinkt meist recht stockend und beide kommen nur sehr selten auf einen ganzen Liter am Tag, aber scheinbar reicht es. Bald müssen wir mal mit der Beikost anfangen, aber vermutlich erst, wenn wir in Berlin sind – dauert ja nicht mehr lange, siehe oben.

So, jetzt ist meine Mittagspause vorbei und ich muss wieder an die Arbeit. Demnächst schreibe ich noch ein bisschen mehr zur neuen Wohung. Wer selber mal gucken möchte, findet sie hier:

Und bald gibt es auch hoffentlich mal eigene Fotos aus Berlin und neue Bilder von den Kindern, versprochen!

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