Geschichten aus und über Berlin

Von mir gibt es heute nicht wirklich was neues zu berichten. Ich weiß, dass ich Euch noch Bilder von meinem Leben in Berlin schulde, aber die muss ich ja erst mal machen – doch nach der Arbeit ist es hier schon dunkel und am Wochenende habe ich besseres zu tun: in Düsseldorf.

Als Ersatz für eigene Geschichten deshalb hier ein bisschen was von anderen Leuten zum Thema Berlin:

Sehr gut zur Orientierung für mich als Neuberliner ist das Blog „Fenster zum Hof“, welches sich viel mit Themen zur Stadtentwicklung beschäftigt. Ein lokaler Schwerpunkt ist Friedrichshain, aber auch andere Gegenden werden immer wieder mal behandelt. Heiße Themen sind die immer noch existierende (aber wieder bedrohte) Hausbesetzerszene, die „Gentrification“ durch „Bionade-Biedermeier“ wie mich selbst, aber auch Themen wie Kriminalität, Stadtpolitik und Fahrradfahren in Berlin.

Auch gut ist das Hauptstadtblog. Hier wird viel zu anderen Veröffentlichungen, z.B. Zeitungsmeldungen, kommentiert und ein schöner gebündelter Überblick über akteuelle Ereignisse gegeben, auch Kulturthemen und stadtweite Politik finden ihren Platz.

Auf einesTages, dem Portal für Zeitgeschichte bei SPIEGEL Online war neulich ein interessanter Artikel zum Alexanderplatz. Zufällig war ich am Tag der Lektüre auch am Alex, auf der Suche nach einem Handtuch. Habe dann im Kaufhof direkt zwei erstanden. Dort gibt es wirklich nichts, was den guten Klang des Namens rechtfertigt. Den Turm vielleicht, aber der ist ja vor allem aus der Ferne interessant. Vor allem denke ich bei Alexander natürlich an: Alexander.

Und abends schaue ich jetzt auf DVD (billig bei eBay erstanden) gerne mal eine Folge KDD – Kriminaldauerdienst. Dass ich mal eine ZDF-Serie auf DVD sehen würde, hätte ich nicht erwartet. Dass das ZDF eine so hervorragende Sendung produziert und dazu noch in den sonst eher biederen Krimiabend am Freitag steckt, hätte ich genauso wenig gedacht. Es gibt also doch noch deutsches Qualitätsunterhaltungsfernsehen im Serienformat, nur schaut es halt niemand. Dem typischen ZDF-Krimi-Publikum ist es nicht behäbig genug und der Rest der Republik schaltet bei diesem Sendeplatz gar nicht erst ein.
Weitestgehend klischeefrei, optisch nah am echten Leben, mit modernen Erzählstrukturen, die den Zuschauer fordern, aufwendig und mit Liebe zum Detail produziert muss sich KDD nicht hinter US-Serien verstecken und dass die Handlung sich in Deutschland abspielt macht es für viele Zuschauer bestimmt noch interessanter, die Orientierung einfacher. Für mich ganz bestimmt, denn natürlich spielt die Serie in meiner neuen Stadt, in Berlin.

Und hier noch der bizarre kleine Imbiss im Plastik-Tiki-Ambiente, in dem ich Abends am liebsten esse: W-Der Imbiss.
Schräg gegenüber befindet sich Hot Dog & Burger World, wo alles Bio ist und es sogar vegane Burger gibt. Auch dieser Laden überrascht mit einem Interieur aus Billigplastik, ist dafür aber schön günstig.
Beides liegt etwa 5 Minuten von meiner Wohnung entfernt.

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