Ständig unter Strom und immer unterwegs

Da wir ja nun den Kinderwagen haben, sind wir sehr viel unterwegs. In den letzten drei Tagen gab es jede Menge Action und David und Alexander haben das soweit gut verkraftet. Gestern Abend wurde noch mal kräftig geschrien, aber das ist ja auch nichts Neues; insgesamt ist es aber ein bisschen besser geworden.

Am Donnerstag haben wir jedenfalls ausprobiert, ob wir mit dem Riesenwagen durch die Kasse beim Edeka passen. Der Versuch war erfolgreich und wir die Hauptattraktion im Laden. Am Ende kam auch noch die Verkäuferin aus ihrer Kasse, um mal einen Blick in den Wagen werfen zu können. Aber auf jeden Fall ist gut zu wissen, dass das mit dem Einkaufen da klappt; der PLUS in unserer Nähe scheidet aus (viel zu eng) und der Comet ist auf Dauer zu teuer (hat dafür aber unschlagbar gute Öffnungszeiten, Mo-Sa von 7:00 bis 22:00).

Gestern waren wir dann mit dem Auto (aber ohne Kinderwagen) in Wuppertal und haben meine Eltern und meine Oma besucht – die ist die einzige Lebender aus der Urelterngeneration für die Jungs. Nicht nur war das die bislang längste Autofahrt, sondern die Kinder haben auch erstmals die Stadt verlassen!

Die Krönung war aber uns Ausflug heute Nachmittag, als wir zu viert bei der Hochzeit eines alten Freundes in der Altstadt aufgetaucht sind. Die eigentliche Trauung haben wir verpasst – nicht ganz unabsichtlich, um ehrlich zu sein, da wir nach viel hin und her beschlossen hatten, zusammen mit dem Kinderwagen im Auto zu fahren, statt öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, was mir ermöglicht hätte, etwas länger zu bleiben. Das Manöver ist von der Logistik her durchaus mit der Mondlandung oder der alliierten Landung in der Normandie vergleichbar! Der Kinderwagen passt zusammengelegt auch dann in den Kofferraum, wenn wir zu viert mit im Wagen sitzen – aber es ist Millimeterarbeit. Zudem müssen die Babynauten ja auf Hin- und Rückweg von den Kindersitzen in den Kinderwagen wechseln und andersherum. Außerdem brauchen wir eine gut gefüllte Wickeltasche (mit Windeln, Tüchern, Klamotten zum Wechseln), zwei Flachen mit Wasser (ab und zu trinken die beiden jetzt ein bisschen zwischen den Mahlzeiten), eine Thermoskanne mit warmem, abgekochtem Wasser, mit Pulver gefüllte Fläschchen (tagsüber gibt es meist Fertignahrung), Geschenke für das Brautpaar und für Nicole, die zufällig auch noch Geburtstag hatte, den Fotoapparat und so weiter und so fort. Das ganze bei schwüler Hitze in Schlips und Kragen.

Naja, jedenfalls konnten wir auf dem Weg vom Parkhaus auch direkt das Regenverdeck des Kinderwagens ausprobieren und kamen gerade rechtzeitig zum Kaffee trinken. Zwar konnten wir nicht zum Abendessen bleiben, waren aber doch um einiges länger da, als geplant, und haben sogar eine Fütterungsrunde eingelegt – war für mich etwas unbequem, ging aber vom Trinken her gut; nur das Wickeln haben wir ausfallen lassen, da die Kaffeerunde im Freien stattfand.

So haben die beiden in den letzten Tagen eine ganze Menge neuer Eindrücke sammeln können. Morgen geht es ruhig weiter mit einem kleinen Spaziergang.

Neue Fotos gibt es natürlich auch unter http://www.flickr.com/gp/8206789@N06/jv69jJ (zum Teil von meinen Eltern gemacht).

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