Neues

Erst einmal noch vielen lieben Dank an die ganzen Glückwünsche, die in den letzten Tagen hier eingegangen sind! Wir freuen uns über jeden und werden uns bald auch einzeln bedanken und zurückmelden, aber momentan ist der Alltag noch beherrscht vom ewigen hin und her zwischen zu Hause und der Frühchenstation.

Von dort gibt es zu berichten, dass beiden Zwillinge jetzt eine Magensonde haben, aber nur Alexanders wurde heute benutze; im Prinzip trinken beide gar nicht schlecht. David kriegt noch Lichttherapie wegen seiner Gelbsucht, kommt da aber morgen raus. Heute hatte er etwas größeren Pflegebedarf, was aber wohl meine Schuld ist. Sehr zum Missfallen einiger Anwesender hatte ich (weit weg vom Krankenhaus) darüber sinniert, wie sehr sich junge Eltern doch über die Körperfunktionen ihres Nachwuchses freuen und jede volle Windel als eigentlich gutes Zeichen sehen – ist ja auch so, denn ein funktionierender Verdauungstrakt sorgt hat für einigen Dreck, zeugt aber auch von einer gewissen Grundgesundheit. David danke dafür mit zwei Extraladungen „Groß“ und übertraf alle seine vorigen Pipi-Stunts (erst mal strullern, wenn die neue Windel gerade frisch angelegt wird) mit einer beeindruckenden Fontäne die ihn vom Bauchnabel aufwärts bis zum Scheitel benässte. Da wurde ich dann für meine Pseudoweisheit abgestraft und musste kräftig putzen.

Gestern hatten wir Besuch von Ruth, Guido und Nicolas – der ist jetzt etwa sieben Monate alt und für sein Alter normal groß; als ich ihn aber gesehen habe (nach gar nicht allzu lange Zeit) dachte ich aber doch „Meine Güte, was für ein riesiges Kind!“ – kaum vorstellbar, dass unsere beiden Winzlinge in weniger als einem Jahr wohl auch so proper aussehen.

Eine etwas älter lustige Geschichte zum Beweis meiner eigenen Blödheit muss ich hier auch zum besten geben. Vor ein paar Tagen, diese ganze Babysache war noch recht neu für mich, fragte mich eine der Schwestern auf de Station, ob ich „Stuhl entfernt“ hätte. Mein erster Gedanke war: „Nö, die sind alle noch da, und wieso sollte ich hier überhaupt Stühle entfernen, wir haben doch selber mehr als genug zu Hause!“
Inzwischen entferne ich Stuhl mehrmals täglich und denke dabei nicht mehr an Möbel.

Sonst gibt es wenig neues. Zu Hause ist zumindest das Schlafzimmer soweit fertig, nur auf die zweite Hälfte des Babybettchens warten wir noch. Das Wohnzimmer hingegen versinkt im Wäschechaos, aber morgen ist wieder mindestens eine Maschine dran.

Ganz was anderes: heute morgen ist erstmals ein Vogel bei uns in die Wohnung eingedrungen. Ein kleiner Spatz hatte sich verfolgen und fand von alleine nicht mehr hinaus. Aber mit ein bisschen Hilfe ging es doch ganz schnell.

Nach diesem Antiklimax kann ich nur mit dem Versprechen auf weitere wilde Geschichten vom Leben zu viert schließen. Also bis bald!

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